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Beispiele für unsere Tätigkeit sind:

  • Bericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen,
    im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Berlin, 2011/2012.

    Im Auftrag des BMAS erstellt die Prognos AG den Bericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen. Hierfür werden umfangreiche Primär- und Sekundärdaten aufbereitet. Ziel ist es, Erkenntnisse zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und ihren Teilhabemöglichkeiten in Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen, Mobilität und Freizeit zu gewinnen. Der Bericht wird den Stand des Inklusionsprozesses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für die jeweiligen Lebensbereiche abbilden.

  • Umsetzung und Akzeptanz des Persönlichen Budgets,
    im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Berlin, in Arbeit.

    Das Forschungsvorhaben findet im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zur Umsetzung des neunten Buches Sozialgesetzbuch – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen statt. Durch umfangreiche Datenerhebungen sowohl bei den Leistungsträgern als auch bei Betroffenen werden Hintergründe der Beanspruchung des Persönlichen Budgets sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse identifiziert und bewertet.

  • Entwicklung eines Indikatorensystems zur Diskriminierungsfreiheit an Hochschulen,
    im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Berlin, in Arbeit.

    Auftrag des Projekts ist es, ein Indikatorensystem zu entwickeln, auf dessen Grundlage Hochschulen Transparenz über Status und Entwicklungen der Diskriminierungsfreiheit innerhalb ihrer Einrichtung erhalten und perspektivisch ein Vergleich mit anderen Hochschulen ermöglicht wird. Hierfür werden zusammen mit vier Partnerhochschulen Bereiche institutioneller und individueller Diskriminierung identifiziert und darauf aufbauend ein Maßnahmenportfolio sowie Qualitätsstandards zur Sicherung von Diskriminierungsfreiheit in den zentralen Hochschulprozessen entwickelt. Ergebnis des Projekts ist ein Qualitätscontrolling-System, welches Hochschulen die Beurteilung der Diskriminierungsfreiheit bezogen auf die Merkmale Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung, sexuelle Identität sowie ggf. weiterer Merkmale ermöglicht. Das Qualitätscontrolling-System wird anderen Hochschulen zur Adaption und ggf. für ein Benchmarking zur Verfügung gestellt.

  • Gutachten Soziale Prävention – Abbildung sozialer Reparaturkosten,
    im Auftrag der Staatskanzlei des Landes NRW, 2011.

    Sozialpolitik wird bisher im Wesentlichen in Form von „Reparaturmaßnahmen“ betrieben. Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen strebt einen Paradigmenwechsel an. Investitionen in die Vermeidung des Leistungsanlasses sollen die Ausgaben im Bereich der reaktiven Leistungserbringung verringern.  
    Voraussetzung für die weitergehende Analyse von Ursache-Wirkungszusammenhängen ist eine umfassende und differenzierte Darstellung sozialer Leistungsverpflichtungen der öffentlichen Hände. Die Erstellung der Ausgangsbilanz reaktiver Sozialleistungen für Nordrhein-Westfalen ist Gegenstand des Gutachtens für welches die Prognos AG umfangreiche Datenbestände aus den Landesressorts sowie dem Statistischen Landesamt NRW (IT NRW) analysiert und aufbereitet.

  • Generationenatlas Nordrhein-Westfalen,
    im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MGFFI), 2011.

    Ziel des Generationenatlas Nordrhein-Westfalen ist, den Bedarf an neuen Formen des intergenerationellen Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung im Zuge des demografischen Wandels auf regionaler Ebene sichtbar zu machen und hierfür gleichzeitig Potenziale und geeignete Handlungsansätze zu zeigen.
    Zum einen wurden dafür regionalisierte Informationen zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur aufbereitet, um die Bedeutung und den Bedarf generationenübergreifender Projekte und Unterstützungsstrukturen für einzelne Lebensphasen transparent zu machen. Zum anderen wurden die in den Regionen und Kommunen des Landes vorhandenen Angebote der Versorgung und Betreuung für Kinder, Familien und Senioren, aber auch die Vielfalt bereits bestehender generationenübergreifenden Unterstützungs-, Kooperations- und Kommunikationsformen in Nordrhein-Westfalen systematisch erfasst.
    Für eine breite und kontinuierliche Kommunikation der Ergebnisse wurde ein geodatenbasiertes Informationssystem entwickelt, das als fortschreibbare Praxisdatenbank konzipiert ist und auf der Internetseite www.generationenatlas.nrw.de genutzt werden kann.

  • Mehr Chancengerechtigkeit durch Bildungsgerechtigkeit. Feldanalyse zu den Handlungserfordernissen von Schulsozialarbeit und qualifizierter Ganztagsbetreuung aus der Sicht der verbandlichen Caritas,
    im Auftrag des Deutschen Caritasverband e.V., 2011.

    Die Feldanalyse richtet sich zum einen auf die Erfassung der Notwendigkeiten zu einer verbesserten Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule aus der Sicht verschiedener Akteure der verbandlichen Caritas und der Fachverbände. Zum anderen geht es um die Bestimmung der sozialpädagogischen Handlungserfordernisse in der schulischen Ganztagsbetreuung. Zielperspektive ist die Sicherung von Chancengerechtigkeit durch Bildungsgerechtigkeit.

  • Managementbefragung Personalentwicklung,
    im Auftrag des Deutschen Caritasverband e.V., 2010.

    Ein modernes Personalmanagement gewinnt für die Caritas zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt durch den demografischen Wandel werden soziale Arbeitsfelder in besonderem Maße beeinflusst. Viele Einrichtungen der Caritas bieten Dienstleistungen an, die sich an eine Klientel gehobenen Alters richten. Insgesamt gesehen ist davon auszugehen, dass der Bedarf in diesen Arbeitsfeldern zukünftig stark wachsen wird und verstärkt qualifizierte Mitarbeiter benötigt werden. Andererseits altern aber auch die Belegschaften – gerade in Bereichen mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten (bspw. in der Altenpflege) wird die Aufgabe immer wichtiger, mit älter werdenden Beschäftigten leistungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig gewinnt die Mitarbeiterbindung an Bedeutung, da das Erwerbspotenzial abnimmt und es auch aus diesem Grund zunehmend schwieriger wird, in ausreichender Zahl Nachwuchs zu rekrutieren. Vor diesem Hintergrund führte die Prognos AG im Auftrag des Deutschen Cari­tasverbandes e.V. bis Mai 2010 eine Befragung von 400 bis 600 Führungskräften durch, um personalpolitischen Unterstützungs­bedarf der Caritativen Träger, der Verbände und auf Bundes­ebene zu identifizieren. Kernthemen der Befragung sind die Bereiche Personalgewinnung, Mitarbeiter­bin­dung, Perso­nalentwicklung und Personalaustritt.

  • Frauen in Führungs- und Leitungspositionen in der Privatwirtschaft des Freistaates Sachsen,
    im Auftrag des Sächsischen Staatsministerium für Soziales, 2010.

    Auf Grundlage von Sekundärdatenauswertungen (Mikrozensus, IAB-Betriebspanel) sowie Fachgesprächen mit Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter/-innen wird die faktische Verwirklichung von geschlechtsspezifischer Gleichstellung und Gleichwertigkeit im Bereich Führungspositionen in der Privatwirtschaft im Freistaat Sachsen differenziert analysiert. Auf dieser Grundlage werden nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert Handlungsbedarfe abgeleitet und unter Berücksichtigung struktureller Ursachen einer direkten oder indirekten geschlechtsspezifischen Benachteiligung Handlungsempfehlungen formuliert.

  • Bericht zur Situation von Menschen mit Behinderung in Mecklenburg-Vorpommern,
    im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, 2010.

    Im Auftrag des Landesministeriums für Soziales und Gesund­heit erstellt die Prognos AG einen Bericht zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Bericht enthält empi­risch gesicherte Aussagen zur Situation der Betroffenen in den Bereichen Wohnen, Einkommen, Gesundheit, Bildung, Arbeit, Pflege und Betreuung, Assistenz, Selbstbestimmung. Es werden über 90 Indikatoren erhoben. Ergänzend finden Fachgespräche mit Funktionsträgern im Politikfeld sowie eine Agenda-Konferenz statt, die hauptsächlich die Betroffenenseite einbindet.

  • Integration durch Bildung: Recherche internationaler Best Practices für die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in das Bildungssystem,
    im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, Güterlsoh, 2008.

    Im Zentrum der weltweiten Recherche stehen die Identifikation und Bewertung von innovativen Ansätzen seitens der Politik und im Bildungssektor zur Verbesserung der Integration von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien. Grundlage ist dabei einerseits ein umfassendes Integrationsverständnis, das strukturelle und identifikative Dimensionen beinhaltet und Vielfalt wertschätzt, und andererseits ein ganzheitlicher Bildungsbegriff. Bezugsrahmen ist die individuelle Bildungsbiografie, wobei der Fokus auf dem Schulsystem liegt. Hierbei müssen die Schnittstellen zum frühkindlichen Bereich und zum Übergang in Ausbildung bzw. Studium berücksichtigt werden.

 

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