
Prognos verfügt im Themenfeld Familie über umfangreiche Beratungserfahrung aus rund 25 Projekten in den letzten fünf Jahren, die im Auftrag von Bundes- und Landesministerien Kommunen, Stiftungen und der Wirtschaft durchgeführt wurden.
Beispiele für unsere Tätigkeit sind:
- Kompetenzzentrum für Familienbezogene Leistungen
für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Arbeit
Das Kompetenzzentrum für familienbezogene Leistungen des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dessen Geschäftsstellenfunktion Prognos wahrnimmt, prüft die Effizienz und Effektivität von familienbezogenen Leistungen und Maßnahmen auf der Grundlage der Ziele einer nachhaltigen Familienpolitik. Handlungsleitende Zielsetzungen sind dabei die frühe Förderung von Kindern, der Nachteilsausgleich zwischen Familientypen und die Steigerung der Geburtenrate gemäß vorhandener Kinderwünsche.
- Familienatlas 2007 – Standortbestimmung, Handlungsfelder, Potenziale
für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Der Familienatlas 2007 vergleicht die 439 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland im Hinblick auf ihre Attraktivität für Familien mit Kindern. Der Fokus der Untersuchung liegt auf vier familienpolitisch relevanten Handlungsfeldern, die auf kommunaler und regionaler Ebene gestaltbar sind: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnsituation und Wohnumfeld, Bildung und Ausbildung sowie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Zudem werden Indikatoren für die demografischen und arbeitsmarktbezogenen Rahmenbedingungen einer Region herangezogen.
- Wirkungsmessung von Maßnahmen der Initiative kinderfreundliches Stuttgart, in Arbeit
für den Verein kinderfreundliches Stuttgart e.V.
Anhand ausgewählter Indikatoren zur Wirkungsmessung von Kinderfreundlichkeit wird über den Verlauf von 3 Untersuchungs-zeitpunkten (2005, 2007, 2009) untersucht, welche Maßnahmen in Stuttgart ergriffen werden, um der Zielsetzung, Deutschlands kinderfreundlichste Großstadt zu werden, gerecht zu werden. Weitere Projektmodule sind die Identifizierung von Best-Practice-Beispielen aus anderen Kommunen als Impulse für die Stadt Stuttgart sowie die Beschreibung von Optimierungsempfehlungen i.S. eines laufenden Verbesserungsprozesses.
- Familienfreundliche Unternehmenspolitik – Eine Kosten-Nutzen-Analyse für die Wirtschaftsregion Basel, 2005
Für die Kantone Basel-Stadt und Basel-Land und zehn ansässige Unternehmen
In dieser Studie wurden Unternehmen in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land bezüglich ihrer familienfreundlichen Massnahmen untersucht. Dazu wurden in den Unternehmen Personalcontrolling-Daten erhoben. Auf Basis dieser Daten wurden Kennzahlen ermittelt um anschliessend mit Hilfe einer Modellrechnung den Nutzen und die Kosten von familienfreundlichen Massnahmen zu berechnen.
- Work-Life-Balance als Motor für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Stabilität, 2005
Für die Bertelsmann AG, BfA; Commerzbank AG; DaimlerChrysler AG, Dt. Telekom AG; Fraport AG; Vattenfall Europe AG; Voith AG; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Work-Life-Balance ist in erster Linie als ein Wirtschaftsthema zu verstehen. Die dreifache Win-Situation durch Work-Life-Balance resultiert aus Vorteilen für die Unternehmen, für die einzelnen Beschäftigten sowie einem gesamtgesellschaftlichen und volks¬wirtschaftlichen Nutzen, der den Gegenstand der Studie bildet. Prognos hat dazu zum einen die gesamtgesellschaftlichen Trends aufgezeigt, die Instrumente und Massnahmen in den Unternehmen dargestellt, um darauf aufbauend die Wirkungen von Work-Life-Balance Massnahmen für die Unternehmen und die Volkswirtschaft zu berechnen. Prognos nutzt dazu das erprobte Volkswirtschaft¬liche Gesamtmodell. Die Ergebnisse der Berechnungen spiegeln sich bspw. in der Veränderung des Bruttoinlandsprodukts, der Binnennachfrage, der Erwerbstätigkeit, der Bevölkerungsent¬wicklung und der Sozialversicherungsbeiträge im Vergleich zum Referenzszenario wieder.