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Die Prognos AG verfügt im Beratungsbereich Gesundheit, Soziales & Familie über umfangreiche Beratungserfahrung aus zahlreichen renommierten und weitreichenden Projekten in den letzten fünf Jahren. Die nachfolgenden Referenzen geben einen Überblick:

Beispiele für unsere Tätigkeit sind:

  • Geschäftsstelle Zukunftsrat Familie (vormals Kompetenzzentrum für eine nachhaltige Familienpolitik),
    für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, seit 2006.

    Aufgabe des Zukunftsrats Familie ist es zum einen, notwendige Expertisen bei Instituten sowie bei Expertinnen und Experten einzuholen und für die Arbeit des Ministeriums aufzubereiten. Zum anderen werden eigene Ansätze und Ideen zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Familienpolitik aufbereitet. Darüber hinaus werden tagesaktuelle familienpolitische Fragestellungen für die Leitung des Hauses aus einem ökonomischen Blickwinkel aufbereitet. 

    Bei der Prognos AG in Berlin wurde eine externe Geschäftsstelle eingerichtet, deren Aufgaben die fachliche Koordinierung sowie die Erarbeitung von Inputs sind. Die Geschäftsstelle arbeitet eng mit dem BMFSFJ zusammen. Sie koordiniert darüber hinaus eine interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe externer Expertinnen und Experten (Zukunftsräte). Zu ausgewählten Themen und Handlungsfelder erstellt die Geschäftsstelle der Prognos AG in enger Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ ausführliche fachliche Dossiers, Kurzexpertisen und Stellungnahmen.

  • Geschäftsstelle zur Gesamtevaluation der familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen,
    für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin und das Bundesministerium für Finanzen, Berlin, seit 2009.

    Als externe Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation führt die Prognos AG im Auftrag des BMFSFJ und des BMF bis 2013 die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland durch.

    Zentrale Aufgabe der externen Geschäftsstelle ist es, die Evaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Schritten zu organisieren und als Endprodukt einen Abschlussbericht zu erstellen. Die Aufgaben der Geschäftsstelle umfassen dabei auf der fachlichen Seite die Vergabe der Evaluationsaufträge, die wissenschaftliche Begleitung, die Qualitätssicherung sowie die Aufbereitung der Ergebnisse für die politische Nutzung. Auf der administrativen Seite gewährleistet die externe Geschäftsstelle die Erreichung der originären Zielsetzungen und die Einhaltung der zeitlichen und budgetären Planung. Für das Wissensmanagement setzt die Prognos AG dabei Berater und Wissenschaftler mit ausgewiesener mikro- und makroökonomischer Methodenkompetenz, volkswirtschaftlicher Expertise sowie Erfahrung in der empirischen Sozialforschung ein. Für das Management verfügt die Prognos AG über Experten in den Bereichen Vergaberecht, Koordination und Controlling sowie Öffentlichkeitsarbeit.

  • Bericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen,
    im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Berlin, 2011/2012.

    Im Auftrag des BMAS erstellt die Prognos AG den Bericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen. Hierfür werden umfangreiche Primär- und Sekundärdaten aufbereitet. Ziel ist es, Erkenntnisse zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und ihren Teilhabemöglichkeiten in Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen, Mobilität und Freizeit zu gewinnen. Der Bericht wird den Stand des Inklusionsprozesses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für die jeweiligen Lebensbereiche abbilden.

  • Gutachten Soziale Prävention – Abbildung sozialer Reparaturkosten,
    im Auftrag der Staatskanzlei des Landes NRW, 2011.

    Sozialpolitik wird bisher im Wesentlichen in Form von „Reparaturmaßnahmen“ betrieben. Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen strebt einen Paradigmenwechsel an. Investitionen in die Vermeidung des Leistungsanlasses sollen die Ausgaben im Bereich der reaktiven Leistungserbringung verringern.  

    Voraussetzung für die weitergehende Analyse von Ursache-Wirkungszusammenhängen ist eine umfassende und differenzierte Darstellung sozialer Leistungsverpflichtungen der öffentlichen Hände. Die Erstellung der Ausgangsbilanz reaktiver Sozialleistungen für Nordrhein-Westfalen ist Gegenstand des Gutachtens für welches Prognos umfangreiche Datenbestände aus den Landesressorts sowie dem Statistischen Landesamt NRW (IT NRW) analysiert und aufbereitet.

  • Priorisierung der gesundheitlichen und zugleich versorgungsrelevanten Themenfelder in Nordrhein-Westfalen,
    im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalens (MGEPA), Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen, 2010-2011.

    Die gesundheitliche Situation der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens wird sich in den kommenden Jahrzehnten insbesondere infolge des demografischen Wandels erheblich verändern. Angesichts dieser Entwicklungen kommt der gesundheitlichen Versorgungsforschung eine besondere Bedeutung zu. Auf der Grundlage einer umfassenden Beschreibung der gesundheitlichen Lage und Versorgungssituation der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens werden Prognosen für die verschiedenen Bereiche von Gesundheit und Versorgung bis zum Jahr 2025 vorgenommen. Diese berücksichtigen sowohl demografische als auch strukturelle Entwicklungen. Ein wichtiger Baustein, stellt dabei die Prognose der Fachkräftenachfrage und des –angebots dar. Im Auftrag des Strategiezentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen entwickeln die Prognos AG und ihre Kooperationspartner WIAD e.V. und Busse & Meissen unter Berücksichtigung medizinischer, sozialer, ethischer, rechtlicher, psy­chologischer und gesundheitswirtschaftlicher Kriterien ein Bewertungsinstrument, dass es erlaubt, Prioritäten für Themenfelder zu formulieren, denen sich die Versorgungsforschung in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren widmen muss. Die Bestandsaufnahme und Prognosen bilden dafür die Grundlage.

  • Pflegelandschaft 2020 – Wer pflegt meine Eltern?,
    im Auftrag der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., 2010-2011.

    Wie viele andere Märkte auch, wird die Zukunft des Pflegemarktes in der Regel isoliert betrachtet. Nur so ist zu erklären, dass der Pflegemarkt als „Jobmotor“ bezeichnet wird. Fakt ist, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,25 Millionen auf 3 Millionen im Jahr 2020 steigen wird. Fakt ist auch, dass der Personalbedarf von heute 480 Tsd. Vollzeitäquivalenten auf rund 850 Tsd. steigt. Den Pflegemarkt jedoch als Jobmotor zu bezeichnen zeugt von Unkenntnis über den Pflegemarkt. Im Wettlauf um Fachkräfte hat die professionelle Pflege schlechte Voraussetzungen. Das Lohnniveau und die Arbeitsbedingungen sind schlecht. Die Prognos AG erarbeitet für die vbw ein strategisches Lösungskonzept, welches bisherige Vorschläge aufgreift (bspw. Aktivierung von Hartz IV, Zuwanderer, illegale Beschäftigung, bürgerschaftliches Engagement, Pflegezeit,…), kritisch bewertet und neue Wege aufzeigt, Fehlallokationen und Wachstumseinbußen zu vermeiden.

  • Familienbericht 2010 des Kantons Basel-Landschaft,
    im Auftrag der Fachstelle für Familienfragen des Kantons Basel-Landschaft, 2010.

    Der Kantonale Familienbericht 2010 setzt einen Schwerpunkt auf die ökonomische Situation der Familien. Ziel des Berichts ist es, die Struktur und wirtschaftliche Lage der Familien im Kanton Basel-Landschaft zu analysieren sowie das Angebot und die Kapazität familienorientierter Dienste und Leistungen zu prüfen. Auf dieser Grundlage werden bestehende ökonomische Problemlagen von Familien identifiziert und entsprechender, familienpolitischer Handlungsbedarf abgeleitet. Der Familienbericht geht hierzu vertieft auf zwei thematische Bereiche ein: Zum einen werden Angebot, Nutzung, Kosten und Subventionierung der familienergänzenden Kinderbetreuung im Kanton Basel-Landschaft untersucht. Zum anderen wird auf Grundlage einer repräsentativen Befragung der Baselbieter Familien dargestellt, welche Bedürfnisse die Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor dem Hintergrund ihrer ökonomischen Situation äußern und wie die vorhandenen familienfreundlichen Strukturen bewertet werden.

  • Bericht zur Lebenssituation von Haushalten mit Kindern in Mecklenburg-Vorpommern,
    im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, 2009.

    In dem Bericht wird die Lebenssituation von Familien, Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern differenziert untersucht. Dabei werden nicht nur Einkommensarmut, sondern auch Erscheinungsformen von Armut in anderen Lebensbereichen wie z.B. Wohnen, Bildungsbeteiligung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben etc. dargestellt und es werden dominante Merkmalsdimensionen, die zu Armutsrisiken führen, wie z.B. die Haushaltskonstellation, Erwerbstätigkeit der Eltern, Bildungs- oder Migrationshintergrund etc. herausgefiltert. Neben der Auswertung amtlicher Statistiken zu den genannten Themenfeldern äußern sich Haushalte mit Kindern zu ausgewählten familienpolitisch relevanten Themenbereichen im Rahmen einer repräsentativen Befragung. Im Ergebnis liegt eine gleichermaßen differenzierte wie auch anschauliche und lebensnahe Analyse zur Situation von Haushalten mit Kindern in Mecklenburg-Vorpommern vor, die den sozialpolitischen Akteuren und der Öffentlichkeit eine fundierte Informations- und Diskussionsgrundlage bietet.

  • Studie zum Nutzen der medizinischen Rehabilitation für den Standort Deutschland,
    für die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V., Berlin, 2009.

    Die medizinische Rehabilitation stellt ein komplexes Teilsystem der 
    Gesundheitsversorgung dar. Ihr Ziel ist es, nach akutmedizinischen Behandlungen, chronischen Krankheitsverläufen oder Behinderungen die Wiederherstellung der Gesundheit und damit die Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft sicherzustellen. Die DEGEMED e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis in der Bevölkerung für den Nutzen einer adäquaten und effizienten medizinischen Rehabilitation zu stärken. Die zukünftige Entwicklung der Rehabilitation wird im Wesentlichen durch die demografische Entwicklung in Deutschland bestimmt sowie die Sicherung und Wiederherstellung der Gesundheit der Beschäftigten als zentraler Bestandteil, um die eigene aber auch gesamtökonomische Basis zu sichern. Ziel des Projektes ist es, die zentrale Stellung der medizinischen Rehabilitation für Unternehmen, Beschäftigte und Volkswirtschaft herauszuarbeiten und vor dem Hintergrund einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung zu quantifizieren.

  • Durchführung der Evaluation von strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP) bei Diabetes mellitus Typ 2, Brustkrebs und Koronarer Herzkrankheit,
    (in Kooperation mit Infas und WIAD),
    im Auftrag des AOK Bundesverband, Bundesknappschaft, See-Krankenkasse, Bonn/Essen/Hamburg, seit 2006. 

    Die Evaluation verfolgt als Zielsetzung die Darstellung von Qualitätsverbesserungen der Programme, das Aufzeigen von als notwendig identifizierten Modifikationen der Programme, die Beratung der Krankenkassen inkl. der Ausarbeitung von Handlungsoptionen sowie die Analyse der Einflussgrößen von Erfolg und Misserfolg der einzelnen Programme u.a. auch als Entscheidungsgrundlage für deren Wiederzulassung nach drei Jahren. Inhaltlich hat die programmübergreifende Evaluation eine transparente einheitliche Mindestpräsentation, die Darstellung von Halbjahreskohorten von nach Krankheitsstadium stratifizierten Versicherten, die Risikoadjustierung anhand der Ergebnisse, eine indirekte Standardisierung sowie die Berücksichtigung von Mixed Models bzw. Multilevel Statistical Models zu gewährleisten. Die Evaluationsgemeinschaft verarbeitet dazu die Daten von rund 1 Mio. Versicherten die in den Programmen eingeschrieben sind und betrachtet den Verlauf der DMP-relevanten Daten zunächst über drei Jahre.

  • Wissenschaftliche Begleitung der Hausarztmodelle der AOK in Mannheim und Freiburg, für die AOK Baden-Württemberg, Stuttgart;
    AOK-Bundesverband, Bonn, seit 2005.

    Die Modellvorhaben zur hausarztzentrierten Versorgung im Raum Mannheim und Freiburg werden von der Prognos AG über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet und umfassend evaluiert. Gegenstand der wissenschaftlichen Begleitung sind die Strukturen und Prozesse in den Hausarztnetzen, Veränderungen der medizinischen Versorgungsprozesse und die Auswirkungen auf das Leistungs- und Kostengeschehen. Die wissenschaftliche Begleitung basiert auf einem Fall-Kontrollgruppendesign. Die Perspektive der Versicherten und Netzärzte wird über umfassende schriftliche Befragungen einbezogen. Zudem werden die Modellverantwortlichen in strukturierten Interviews im Modellverlauf über Strukturen, Prozesse und Zielerreichung befragt. Dokumentenanalysen geben diesbezüglich weitere Aufschlüsse. 


 

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