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Prognos verfügt im Beratungsfeld Gesundheit und Altenhilfe über umfangreiche Beratungserfahrung aus zahlreichen renommierten und weitreichenden Projekten in den letzten fünf Jahren, die im Auftrag von Krankenkassen, Bund, Leistungsanbietern und Verbänden und Stiftungen durchgeführt wurden.

Beispiele für unsere Tätigkeit sind:

  • Durchführung der Evaluation von strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP) bei Diabetes mellitus Typ 2 und Brustkrebs (in Kooperation mit Infas und WIAD), in Arbeit
    Auftraggeber: AOK Bundesverband, Bundesknappschaft, See-Krankenkasse, Bonn/Essen/Hamburg

    Die Evaluation verfolgt als Zielsetzung die Darstellung von Qualitätsverbesserungen der Programme, das Aufzeigen von als notwendig identifizierten Modifikationen der Programme, die Beratung der Krankenkassen inkl. der Ausarbeitung von Handlungsoptionen sowie die Analyse der Einflussgrößen von Erfolg und Misserfolg der einzelnen Programme u.a. auch als Entscheidungsgrundlage für deren Wiederzulassung nach drei Jahren. Inhaltlich hat die programmübergreifende Evaluation eine transparente einheitliche Mindestpräsentation, die Darstellung von Halbjahreskohorten von nach Krankheitsstadium stratifizierten Versicherten, die Risikoadjustierung anhand der Ergebnisse, eine indirekte Standardisierung sowie die Berücksichtigung von Mixed Models bzw. Multilevel Statistical Models zu gewährleisten. Die Evaluationsgemeinschaft verarbeitet dazu die Daten von rund 1 Mio. Versicherten die in den Programmen eingeschrieben sind und betrachtet den Verlauf der DMP-relevanten Daten zunächst über drei Jahre.

  • Wissenschaftliche Begleitung der weiterentwickelten unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung in Deutschland, in Arbeit
    Auftraggeber: Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen, Berlin

    Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung ist die Beratung des Modellverbundes und die Evaluation des Modellvorhabens. Zudem zählen die unabhängige Begleitung der Spitzenverbände der Krankenkassen (SpiK) und die Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten zu den weiteren Aufgaben des Auftragnehmers. Prognos wendet im Rahmen der fünfjährigen Evaluation einen Methodenmix sowohl aus quantitativen (Nutzer- und Nichtnutzerbefragung) als auch qualitativen Analysen (Experteninterviews, Fokusgruppe) und einer Analyse der vorliegenden Dokumente an. Ergänzt wird das Projekt durch eine umfassende wissenschaftliche Beratung des Verbundes in der Gründungsphase.

  • Wissenschaftliche Begleitung der Hausarztmodelle der AOK in Mannheim und Freiburg, in Arbeit
    Auftraggeber: AOK Baden-Württemberg, Stuttgart;
    AOK Bundesverband, Bonn

    Die Modellvorhaben zur hausarztzentrierten Versorgung im Raum Mannheim und im Raum Freiburg werden von Prognos über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet und umfassend evaluiert. Gegenstand der wissenschaftlichen Begleitung sind die Strukturen und Prozesse im Hausarztnetz, Veränderungen der medizinischen Versorgungsprozesse und die Auswirkungen auf das Leistungs- und Kostengeschehen. Die wissenschaftliche Begleitung basiert auf einem Fall-Kontrollgruppendesign. Die Perspektive der Versicherten und Netzärzte wird über umfassende schriftliche Befragungen einbezogen. Zudem werden die Modellverantwortlichen in strukturierten Interviews im Modellverlauf über Strukturen, Prozesse und Zielerreichung befragt. Dokumentenanalysen geben diesbezüglich weitere Aufschlüsse.

  • Businessplan New Company, 2007
    Auftraggeber: vertraulich

    Aufgabe der Prognos ist die Entwicklung eines Businessplans inklusive Organisationskonzept, Stellenbedarfsanalyse und 10 Jahresplanung. Das Projekt beinhaltet die Erarbeitung einer betriebswirtschaftlichen Entscheidungsgrundlage für die Ausrichtung und Gründung eines Gesundheitsunternehmens. Die Businessplanung erfolgt in drei Schritten: Marktpotenzialanalyse, Entwicklung eines Geschäftsmodells, Wirtschaftlichkeitsanalyse.

    Untersuchungsbereich:
    • Marktpotenzial- und Wettbewerbsanalysen in verschiedenen Sektoren des Gesundheitssektors
    • Auswahl und Konzentration auf den Bereich der innovativen Versorgung
    • Wirtschaftlichkeits-, Kapitalbedarfsanalyse und Finanzierungsplanung

    Projektergebnisse:
    • Entwicklung eines detaillierten Geschäftsmodells
    • Entwicklung einer Markteintrittsstrategie


  • Wissenschaftliche Begleitung des Modellvorhabens „AOK Bonustarif“, in Arbeit
    Auftraggeber: AOK Bundesverband

    Mit in Kraft treten des GMG am 01.01.2004 bieten 13 AOKen ihren Mitgliedern den AOK-Bonustarif an. Das Tarifmodell stellt eine Kombination von drei gesetzlich vorgesehenen Optionen dar, Versicherte zu kosten- und gesundheitsbewussten Verhalten anzuregen.
    Die Aufgabe der Begleitforschung ist es, zu überprüfen,
    • welche Effekte der AOK Bonustarif auf das Verhalten der Tarifwähler hat,
    • ob und in welchem Ausmaß die Ziele erreicht werden, welche die AOKen mit dem Bonustarif verfolgen und
    • ob und welche unbeabsichtigten Nebeneffekte auftreten.
    Dazu analysiert Prognos die Tarifinanspruchnahme und Finanzwirkungen, die Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten, die Inanspruchnahme des Tarifs und die Bewertung des Tarifs durch die Versicherten.


  • Machbarkeitsstudie zur Umsetzung einer populationsbezogenen Integrierten Vollversorgung, 2004
    Auftraggeber: AOK Bundesverband, Bonn

    Vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen durch das GMG insbesondere hinsichtlich des § 140a ff. SGB V entwickelt Prognos für die AOK-Gemeinschaft verschiedene integrierte Versorgungsmodelle. Diese transsektoralen Anbieterstrukturen beinhalten u.a. zielgruppenspezifische Angebote für Versicherte im Alter von 50+.
    Der AOK Gemeinschaft stehen ausgearbeitete Businesspläne mit Musterverträgen und Partnermodellen zur Verfügung.

  • Rechenmodell zur Planung des Ausbildungsbedarfs in der Altenpflege, 2007
    Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Prognos hat ein Prognosemodell für die Altenpflege entwickelt mit dem unter Berücksichtigung zahlreicher Variablen der Ausbildungsbedarf jährlich zeitnah ermittelt werden kann. Ziel ist es, zukünftig auf steigenden Bedarf und Veränderungen im Berufsbild der Altenpflege schneller und zielgenauer reagieren zu können. Das Modell wird von den Landesministerien erprobt und genutzt.


 

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