Erweiterte SucheStartseiteKontaktNewsletterKarriereEnglish VersionRSS
Mitarbeiter Login


Neue Prognos Studie: Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger - Sicherung von Produktivität und Wachstum

Volkswirtschaft spart Milliarden durch medizinische Rehabilitation.

Berlin, 11. September 2009
Prognos-Studie belegt: Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft schon heute fünf Euro zurück. Der Netto-Nutzen könnte sich bis 2025 auf 23 Milliarden Euro vervierfachen.

 

Die medizinische Rehabilitation wird angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebensarbeitszeit und zunehmender chronischer Erkrankungen künftig für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland stark an Bedeutung gewinnen. Sie spart der Volkswirtschaft schon jetzt Milliarden an Renten-, Arbeitslosen- und Krankengeldzahlungen, sichert Arbeitsplätze, erhält den Betrieben wertvolles Know-how, dringend benötigte Fachkräfte und vermindert deren krankheitsbedingte Fehlzeiten. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger – Sicherung von Produktivität und Wachstum“ der Basler Prognos AG, die heute anlässlich des 6. Deutschen Reha-Tages veröffentlicht wurde.

 

Beeindruckender Spar-Effekt
Erstmals ist es mit der Untersuchung gelungen, den volkswirt­schaftlichen Beitrag der medizinischen Rehabilitation genauer zu beziffern. Anhand fünf ausgewählter Reha-Indikationen der Deutschen Rentenversicherung, die im Jahr 2005 rund 45 Prozent aller medizinischen Reha-Maßnahmen (365.000 Rehabilitanden) umfassten, berechneten die Prognos-Experten den Spar-Effekt. Danach ergaben gewonnene Berufstätigkeitsjahre und reduzierte Arbeitsunfähigkeitstage im Untersuchungsjahr einen Netto-Effekt von 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 5,8 Milliarden Euro. Dem standen nur rund 1,1 Milliarden Euro an Ausgaben für die medizinische Rehabilitation gegenüber. Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft damit schon heute fünf Euro zurück.

 

Vervierfachung bei verstärkter Inanspruchnahme realistisch
In einem von den Forschern realistisch angelegten Szenario könnte sich der volkswirtschaftliche Nettonutzen der medizinischen Rehabilitation bis zum Jahr 2025 sogar auf 23,1 Milliarden Euro vervierfachen. Voraussetzung dafür ist allerdings, so die Studie, dass rehabilitationsbedürftige Versicherte die Leistungen der medizinischen Rehabilitation rechtzeitig nutzen können. Die Forscher fordern deshalb verstärkt aktivere Möglichkeiten zu erproben, um Versicherte frühzeitig zu einer Antragstellung zu bewegen und den Zugang zu Leistungen zu verbessern. Gleichzeitig seien intensivere Forschungen erforderlich, um die verbesserte Wirksamkeit der medizinischen Rehabilitation zu belegen.

 

Link zur vollständigen Medienmitteilung


undefinedDownload: Studie (Kurzfassung)

undefinedDownload: Studie (Langfassung)

undefinedLink zur DEGEMED

 

***

 

Medienkontakt Prognos AG:
Birte Jessen
Leiterin Unternehmenskommunikation
Goethestraße 85
D-10623 Berlin

Tel.: +49 30 52 00 59-222
Fax: +49 30 52 00 59-201

Mobil: +49 160 88 290 84
E-Mail: birte.jessen(at)prognos(dot)com

 

Medienkontakt DEGEMED:
müller:kommunikation
Stefan Müller
Eichhoffstraße 36
44229 Dortmund
Tel.: 0231/477988-30
Fax: 0231/477988-44
E-Mail: info(at)muellerkom(dot)de



Zurück zu Aktuelle Meldungen

 

Leiterin Unternehmenskommunikation
Prognos Berlin
Tel.: +49 30 52 00 59-222
Fax: +49 30 52 00 59-201
Mobil: + 49 160 88 290 84