
Struktur- und Regionalpolitik sind wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik. Sie sollen sowohl das wirtschaftliche Wachstum in den Regionen beflügeln als auch Aufholprozesse in den strukturschwächeren Regionen induzieren (Wachstumsziel und Ausgleichsziel). Die Fördermittel im Rahmen der EU-Regionalpolitik und -Strukturpolitik werden z.B. dafür eingesetzt, die Innovationskraft von Unternehmen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu verbessern (Lissabon-Strategie). Dafür stehen zahlreiche Förderinstrumente im Rahmen der EU-Förderziele „Konvergenz“ und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ sowie auf der nationalen Ebene in der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zur Verfügung. Gerade weil der öffentliche Mitteleinsatz für die Struktur- und Regionalpolitik sehr hoch ist, muss die Effektivität und Effizienz dieser Form der Wirtschaftsförderung sichergestellt werden. Zudem müssen die Instrumente vielfach neu justiert werden, um die auf der europäischen Ebene entworfene Neuorientierung mit der EU-2020-Strategie aufzugreifen. Dies ist das Ziel unserer Beratung.