

Nach der hohen Beteiligung von Clusterinitiativen in der ersten Wettbewerbsrunde im Jahr 2008 startet das Wirtschaftsministerium Anfang Juni 2010 die zweite Wettbewerbsrunde zur Stärkung regionaler Cluster in Baden-Württemberg.
Vorrangiges Ziel des Wettbewerbs ist es, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und weiteren unterstützenden Organisationen wie der Wirtschaftsfördereinrichtungen oder -organisationen auf regionaler Ebene weiter zu intensivieren.
Die Zusammenarbeit in Clusterinitiativen bestimmt zunehmend das Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum und die regionale Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb ist die Clusterförderung ein wichtiger Baustein der Wirtschafts- und Innovationspolitik des Landes Baden-Württemberg. Angesichts der zunehmenden internationalen Verflechtung der Märkte und eines anhaltend hohen Innovationstempos geht es darum, im Rahmen von strategischen Allianzen wissenschaftliche Erkenntnis und neueste Forschungsergebnisse frühzeitig in neue Produkte und Prozesse umzusetzen.
Der Wettbewerb soll Katalysator dafür sein, die in den Regionen des Landes vorhandenen großen Potentiale in Wirtschaft und Wissenschaft noch enger miteinander zu vernetzen und zu optimieren. Durch eine organisierte Zusammenarbeit regionaler Akteure, vor allem aus Wirtschaft und Wissenschaft in Clustern kann die Innovationskraft des Landes nachhaltig gestärkt werden.
Mit dem Wettbewerb sollen neue Clusterorganisationen auf regionaler Ebene initiiert und ein Beitrag zur weiteren Professionalisierung bereits vorhandener Initiativen geleistet werden, insbesondere durch den Auf- und Ausbau von Cluster-Managementstrukturen.
Der Wettbewerb wird ohne Begrenzung auf bestimmte Cluster- bzw. Kompetenzfelder, d.h. themenoffen, durchgeführt. Es sind lediglich Beiträge ausgeschlossen, für die es erkennbare einschlägige Sonderfördermöglichkeiten, wie zum Beispiel im Bereich des Holzclusters gibt. Im Zuge der Umsetzung regionaler Clusterinitiativen sollen modellhafte und innovative Formen der Zusammenarbeit zwischen den relevanten Clusterakteuren gefördert werden, die entscheidende Impulse zur regionalen Clusterbildung geben können und die sich insbesondere an den Bedarfen von kleinen und mittleren Unternehmen orientieren.
Der Wettbewerb richtet sich an öffentlich-rechtlich geprägte Einrichtungen oder vergleichbare Trägerorganisationen, die den Aufbau neuer regionaler Clusterorganisationen oder die Weiterentwicklung bestehender betreiben wollen und nicht wirtschaftlich tätig sind. Mitglieder solcher Trägerorganisationen können Unternehmen – insbesondere KMU – wissenschaftliche Einrichtungen und weitere unterstützende Organisationen sein.
Zentrale Grundlage für die Bewerbung und Teilnahme im Rahmen des Regionalen Clusterwettbewerbs 2010 ist der Bewerbungsbogen. Darin ist das Konzept zur praktischen Umsetzung der Konzeption mit Angaben und Erläuterungen zum geplanten Vorhaben, zu den Chancen und Risiken, zu den geplanten Kosten und der Finanzierung sowie den eingebundenen Teilnehmern innerhalb der Clusterinitiative darzustellen. Der Bewerbungsbogen steht zum Download zur Verfügung.
