
In Deutschland wird trotz steigender Arztzahlen und einer im internationalen Vergleich hohen Arztdichte von einem Ärztemangel berichtet. Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich damit erklären, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sich regional sehr ungleich verteilen. Eine Möglichkeit diese ungleiche Verteilung abzubauen, besteht darin, Vertragsarztpraxen in den überversorgten Gebieten aufzukaufen und nicht wieder neu zu besetzen. § 105 Abs. 3 SGB V gestattet dies den Kassenärztlichen Vereinigungen bereits heute.
Im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes hat die Prognos AG dieses Instrument analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass bis zu 12.000 Arztsitze aufgekauft werden könnten, ohne dass die Versorgung für Patienten beeinträchtigt werden würde.
Weitere Informationen & Download der Studie
*****
Medienkontakt – GKV-Spitzenverband:
Ann Marini
Stellv. Pressesprecherin
Tel.: +49 30 206288-4210
Fax: +49 30 206288-84210
E-Mail: presse(at)gkv-spitzenverband(dot)de