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Themengebiet

Klimaschutz & Klimaanpassung

Ursachen angehen & Folgen bewältigen.

Das globale Klima wandelt sich in einem erdgeschichtlich beispiellosen Tempo. Klimaschutzmaßnahmen setzen bei den Ursachen des Klimawandels an, in erster Linie durch die Reduktion von Treibhausgasen. Klimaanpassung setzt sich mit den nicht mehr abwendbaren Folgen des Klimawandels auseinander.

Klimaschutz – konsequenter Systemumbau

Die wichtigste Aufgabe, um die Klimaerwärmung einzudämmen, ist die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen. Dazu kann auch die Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre beitragen. Dies erfordert einen Umbau der Energiesysteme, die effiziente Nutzung emissionsfreier Energieträger und weitreichende Umgestaltungen in den Bereichen Industrie, Verkehr und Gebäude.

Die Anforderungen sind enorm: Der Umbau soll die Volkswirtschaften möglichst wenig kosten, weiterhin eine vernetzte industrielle Wertschöpfung ermöglichen, sozial ausgewogen sein sowie den Entwicklungs- und Schwellenländern Raum geben, um zu prosperieren.

Klimaanpassung – mit den Folgen des Klimawandels umgehen

Klimaanpassung bedeutet, den Klimaveränderungen sinnvoll zu begegnen. Gegenüber den Vermeidungsstrategien im Klimaschutz wird bei der Anpassung (Adaptation) an die Folgen des Klimawandels versucht, mit bereits eingetretenen oder zu erwartenden Veränderungen des Klimas umzugehen, die negativen Folgen zu bewältigen, Risiken zu mindern und Chancen zu nutzen.

Auch nationale und internationale Wertschöpfungsbeziehungen werden durch den Klimawandel häufiger und intensiver gestört. Die Resilienz dieser Systeme ist daher wichtig für die Ausgestaltung der Anpassungsprozesse.

Alle Ebenen – von der Politik über die Unternehmen bis hin zum Individuum – müssen gemeinsam handeln, um das Ziel einer klimaresilienten Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen.

Klimaschutz & Klimaanpassung: Eine Auswahl unserer Leistungen

Energie- und Klimaschutzszenarien

Wir analysieren, wie der langfristige Umbau der Energie- und Wirtschaftssysteme gelingen kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen – zum Beispiel durch die Politik. Hierbei kommen unsere detaillierten Bottom-up-Energiesystemmodelle zum Einsatz.

Monitorings und Ex-post-Analysen

Wir untersuchen die Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Energieverbräuche und Emissionen der letzten Jahre.

Evaluationen

Wir bewerten energie- und klimaschutzpolitische Instrumente.

Regionale Anpassungsstrategien

Wir unterstützen die Regionen bei der Erarbeitung von Anpassungsstrategien und der Entwicklung resilienter Raumstrukturen.

Auswirkungen auf die Supply Chains

Wir analysieren die Folgen des Klimawandels für die Wertschöpfungsketten von Unternehmen, Branchen und Volkswirtschaften.

Regionalökonomische Abbildungen

Wir bilden die Wechselwirkungen zwischen dem Güterverkehr und den wirtschaftlichen Implikationen der langfristigen Veränderungen von Klimasignalen ab.

 

Unsere Arbeiten zu diesem Thema

Werfen Sie einen Blick in unsere neuesten Projekte und Aktivitäten.

Vertrocknetes Feld in dem Weizen wächst

Kosten durch Klimawandelfolgen in Deutschland

2021

In einem zweieinhalbjährigen Forschungsvorhaben analysiert das Projektteam IÖW, GWS und Prognos systematisch die Folgekosten des Klimawandels für die deutsche Volkswirtschaft.

Niedrigwasser am Rhein. Im Hintergrund ist ein Frachtschiff zu sehen.

R2K-Klim+: Start der übergreifenden Begleitforschung

2021

Wie werden sich Klimaveränderungen lokal und regional auswirken? Für das Forschungsprojekt R2K-Klim+ nehmen wir Duisburg sowie das Rheineinzugsgebiet unter die Lupe und liefern konkrete Handlungsansätze .

zwei junge Menschen mit Mund-Nasen-Schutz laufen nebeneinander auf einer leeren Straße

Welche Folgen haben Homeoffice, Schulschließung & Co?

2020

Koordiniert durch Prognos und das Institut der deutschen Wirtschaft haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär ein Papier zu den gesundheitlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise zusammengestellt.

gestapelte Stahlrohre

Klimapolitische Herausforderungen der Stahlindustrie

2020

Mithilfe von Szenarien haben die Studienautoren untersucht, wie die von der EU und der deutschen Bundesregierung angestrebten Ziele zur Verringerung der THG-Emissionen in der Stahlindustrie möglich sind.

drei Destillationstürme

Klimaschutzwettbewerbe zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes

2020

In Nordrhein-Westfalen fanden im Rahmen des OP EFRE NRW Klimawettbewerbe statt, um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Klimaschutz anzustoßen. Prognos evaluierte die Wettbewerbe von 2014 bis 2017.

Vogelperspektive auf einen kleinen Pfad in einem Wald

Klimaschutzvereinbarung mit Unternehmen

2020

Im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg entwickelte Prognos das Konzept und begleitende Materialien für das neue Klimabündnis mit baden-württembergischen Unternehmen.

Fahrräder abgestellt vor neugebauten Apartement-Wohnhäusern

Arbeitsauftakt des Projekts „Evolving Regions“

2020

Wie können Klimaanpassungsprozesse effektiver in lokales Handeln implementiert werden? Mit sechs Partner forscht Prognos im EU-geförderten Projekt „Evolving Regions“.

Arbeiter bedient eine elektrische Müllsortierungsanlage

Entsorgung von Gewerbeabfällen (Rhein-Ruhr-Wupper)

2020

INFA-Institut und Prognos haben die Entsorgung gewerblicher Abfälle aus der Region untersucht und Prognosen bis 2030 erarbeitet.

Vogelperspektive auf einen kleinen Pfad in einem Wald

Energiewirtschaftliche Projektionen 2030/2050

2020

Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hat Prognos ermittelt, ob das Klimaschutzpaket der Bundesregierung ausreicht, um die Klimaziele Deutschlands bis 2030 zu erreichen.

ein Paketbote hält ein Smartphone zur Unterschrift und ein Päckchen in der Hand

Gesamtstädtisches Konzept Letzte Meile

2020

Die Stadt Hamburg will Modellregion für eine schonende Abwicklung der letzten Meile werden und verknüpft dies mit konkreten umweltpolitischen Zielen.

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Dr. Almut Kirchner

Direktorin, Partnerin

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Oliver Lühr

Principal, Bereichsleiter Umwelt-, Kreislaufwirtschaft und Klimawandel

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