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Schlussbericht der Förderperiode 2013-2017

Evaluation des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Client

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Year

2018

Seit 2013 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Programm „Kultur macht stark“ lokale Bündnisse für Bildung bei der Umsetzung von außerschulischen Projekten der kulturellen Bildung. Zielgruppe der Angebote sind Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahren, die in einer schwierigen sozialen Situation aufwachsen, die ihren Zugang zu außerschulischen Aktivitäten hemmen und die Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg einschränken.

„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ – ein Programm für alle Regionen in Deutschland

Die von Prognos im Auftrag des BMBF durchgeführte Evaluation zeigt, dass die wesentlichen Ziele des Programms erfolgreich erreicht wurden: In der ersten Förderphase bis Ende 2017 haben bundesweit fast 600.000 Kinder und Jugendliche an „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ teilgenommen und sich mehr als 7.700 Bündnisse geformt, die über 17.000 Projekte durchgeführt haben. Nahezu flächendeckend wurden bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche mit Angeboten kultureller Bildung erreicht.

Der Bündnis-Ansatz funktioniert

Die grundlegende Strategie von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ besteht in der Kooperation von lokalen Partnern über den Kreis von Anbietern der kulturellen Bildung hinaus. Mit diesen lokalen Partnern können Bildungsakteure weitaus besser und effizienter als im Alleingang neue Teilnehmergruppen erreichen – insbesondere bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, die die zentrale Zielgruppe des Bundesprogramms sind.

Hintergrund

Der Schlussbericht der Evaluation stützt sich auf ein breites Spektrum eingesetzter Methoden: Ein kontinuierliches Programmdaten-Monitoring, Fachgespräche mit den beteiligten Programmpartnern, Online-Befragungen der Bündnisakteure sowie Fallstudien bei den Bündnissen vor Ort.

Autorinnen und Autoren: 

Klaudia Lehmann, Pina Nell, Tilmann Knittel, Sören Mohr

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Klaudia Lehmann

Projektleiterin

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Sören Mohr

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