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Arbeit | Montag, 17.12.2018

Coworking auf dem Land

Bei Diskussionen über Pendlerströme, fällt über kurz oder lang auch das Stichwort Homeoffice. Wäre nicht alles so viel einfacher, wenn die Pendler bequem zuhause arbeiten könnten? Ein Artikel aus dem neuen trendletter.

©iStock - PeskyMonkey

Von Prognos-Experte Alexander Labinsky

Wann immer über Pendlerströme, Stau zur Rushhour und Feinstaubwerte gesprochen wird, fällt über kurz oder lang auch das Stichwort Homeoffice. Wäre nicht alles so viel einfacher, wenn die Pendler bequem zuhause arbeiten könnten, anstatt auf dem Weg ins Büro gestresst im Stau zu stehen und dabei auch noch Feinstaub und CO2  in die Luft zu blasen? Ein mobiler Arbeitsplatz ist zwar nicht für jede Branche umsetzbar, doch dort, wo es möglich ist, bringt es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer viele Vorteile. Aber es macht auch einsam.

Der  Kontakt  zu  anderen  Menschen  beschränkt  sich  auf  E-Mails  und  Telefongespräche,  Teamarbeit  wird  erschwert.  Nicht  jeder  kommt damit zurecht und viele ziehen am Ende Stau und lange Arbeitswege der Einsamkeit im Homeoffice vor. Abhilfe könnten Coworking-Spaces auf dem Land schaffen.

Betrieben von der Gemeinde oder dem örtlichen Gewerbeverband, womöglich in einer sonst leerstehenden Gewerbeimmobilie, stellen solche Coworking-Spaces nicht weit von zuhause entfernt Plätze zum Arbeiten zur Verfügung. Das ermöglicht den Austausch in der Bürogemeinschaft und bringt schnelleres Internet als daheim.

Nebenbei freuen sich Geschäfte und Gasthäuser im Ort über neue Kunden, die zu Mittag essen oder noch schnell einkaufen gehen. Somit ist am Ende allen geholfen: gestressten Pendlern, strukturschwachen Dörfern und staugeplagten Städten.

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