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Nach der Wahl | Freitag, 12.05.2017

Zehn Punkte für die Zukunft von Nordrhein-Westfalen

NRW steht vor einer Reihe von Herausforderungen. Prognos zeigt in einer Analyse für die Rheinische Post, welche Schritte das Land stark für morgen machen.

Kathedrale von Köln

© iStock - horstgerlach

Die Prognos AG hat zehn Felder ausgemacht, in denen sich das Bundesland perspektivisch besser aufstellen muss – unabhängig davon, wer die Wahl gewinnt. Die exklusive Analyse für die Rheinische Post hat ein Team aus Standort-, Infrastruktur-, Demografie-, und Wirtschaftsexperten erarbeitet.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Land besonders die Entwicklung von Innovationen besser fördern muss. "Wir brauchen Disruptoren, die wie Google oder Facebook völlig neue Geschäftsmodelle entwickeln", sagt Prognos-Experte Olaf Arndt im Interview mit der Rheinischen Post. Dazu benötigt NRW mehr Gründer- und Innovationsfonds. Bestehende Förderangebote müssen vereinfacht und koordiniert werden.

Zehn Punkte für die Zukunft von NRW

Weiterhin muss Deutschlands größtes Bundesland mehr für den Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft tun. Es braucht eine bessere Vernetzung von Wissenschaftlern und Unternehmern.
Auch im Verkehr gibt es für NRW viel zu tun. „Verkehrsverbünde müssen besser zusammenarbeiten“, sagt Axel Seidel, COO und Verantwortlicher des Düsseldorf-Standorts bei Prognos. „Wir brauchen ein Radschnellwegenetz mit E-Infrastruktur, das auch für Pendler interessant ist." Zudem benötigt NRW mehr Wohnraum und schnellere Internetanschlüsse mit Breitband.

Die zehn Punkte von Prognos lauten im Einzelnen:
•    Innovation – FuE-Quote steigern
•    Wissenstransfer – Forschungstransfer verbessern
•    Personenverkehr – Personenverkehr intelligent machen
•    Gütertransport – Schienen verbinden und Logistik ausbauen
•    Gewerbeflächen – Flächen bereitstellen
•    Breitband – Anschlüsse legen
•    Investoren – wissensintensive Industrien anlocken
•    Fachkräfte – Potenzial besser nutzen  
•    Umweltwirtschaft – Mittelstand unterstützen
•    Wohnen – Wohnraum schaffen

undefinedZum vollständigen Artikel in der Rheinischen Post
undefinedAxel Seidel im Interview mit der Rheinischen Post