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Forschung und Entwicklung | Freitag, 08.09.2017

Europäisches Innovationsnetzwerk stärkt Unternehmen

Grenzüberschreitende Forschungskooperationen zu unterstützen ist das Ziel der europäischen Initiative Eureka. Die beteiligten Unternehmen profitieren von dem Netzwerk sehr, wie eine Prognos-Studie ergeben hat.

Frau in Labor

© Fotolia_Scanrail

Das europäische Innovationsnetzwerk EUREKA trägt zu dem wirtschaftlichen Erfolg der teilnehmenden Unternehmen bei.

So konnten Firmen, die im Rahmen von EUREKA eine Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten erhielten, ihren Umsatz bedeutend steigern. Ihre Bruttoeinnahmen waren ein Jahr nach Ende der Projekte um etwa 15 Prozent höher als die von Unternehmen, die EUREKA nicht unterstützt  hat. Zudem stellten die Geförderten zwischen vier und sieben Prozent mehr Beschäftigte ein.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie für das EUREKA Sekretariat in Brüssel, die die Prognos AG gemeinsam mit Joanneum Research und der Université libre de Bruxelles erstellt hat.

Das Ziel von EUREKA ist es, Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Umsetzung grenzüberschreitender Forschungskooperationen zu innovativen Themen zu unterstützen. Dazu vernetzt die europäische Initiative die in Europa vorhandenen finanziellen und fachlichen Ressourcen miteinander, um den Zugang zu Fördermitteln zu vereinfachen.

Die Prognos-Experten fanden heraus, dass die teilnehmenden Firmen infolge der EUREKA-Projekte eine wesentlich bessere ökonomische Positionierung erwarten. So gingen jeweils rund 70 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass sie mehr exportieren und ihre Marktanteile verbessern werden.
Als Hauptmotivation für die EUREKA-Mitgliedschaft gaben mehr 70 Prozent internationale Kooperationen und mehr als 60 Prozent neue Geschäftsmöglichkeiten an.

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undefinedZur Meldung auf der Webseite des EUREKA-Netzwerks