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Kombinierter Verkehr | Dienstag, 13.02.2018

Innovationen zur Verlagerung von Gütern untersucht

Den Gütertransport von Lkws auf Züge verlagern – dieses Ziel hat der Kombinierte Verkehr. Viele Innovationen sollen das Konzept wettbewerbsfähiger machen. Eine Studie für die Schweizerische Eidgenossenschaft untersucht die Neuerungen systematisch.

©iStock - BeyondImages

Lkw-Aufbauten und Sattelanhänger auf Züge verlagern und so die Umwelt schonen und die Straßen entlasten – darum geht es beim Kombinierten Verkehr.

Das Konzept gilt in der Schweiz als wichtiger Hebel zur Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene.

Gegenwärtig wird in der Schweiz bereits ein hoher Anteil der Güter per Schiene transportiert. Einer weiteren Ausbreitung steht aber noch eine Vielzahl an Hemmnissen entgegen, die von der Organisation der Verlagerung bis zu den hohen Kosten reichen. Ingenieure suchen deshalb immer wieder nach Innovationen im Kombinierten Verkehr, die das Konzept wettbewerbsfähiger machen könnten.

Die Prognos AG hat eine Vielzahl dieser Innovationen systematisch untersucht – im Auftrag des Schweizer Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Die Studie setzte Prognos gemeinsam mit ETH Zürich (Federführer), KombiConsult und Hochschule Rhein-Waal um.

Die Forscher identifizierten elf Innovationen, die geeignet wären, den Kombinierten Verkehr in der Schweiz wettbewerbsfähiger zu machen. Von diesen erwiesen sich allerdings nur drei als wirksam: die Hybrid- und Zweikrafttraktion, das Railport-Konzept und das Automatische Gate.

Es zeigte sich allerdings, dass auch diese Neuerungen noch keine nachhaltigen Lösungen für die Hemmnisse bei der Verlagerung sind. Um die Hindernisse des Kombinierten Verkehrs zu beseitigen, müssen laut den Experten neue Innovationsansätze – bis hin zu komplett neuen Systemansätzen – entwickelt werden.

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