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Energiedienstleistungen | Dienstag, 06.03.2018

Markt für Energiedienstleistungen bleibt dynamisch

Der Markt für Dienstleistungen zur Steigerung von Energieeffizienz entwickelt sich weiterhin stabil. Das zeigt eine Analyse, die Prognos gemeinsam mit Forschungspartnern für die Bundesstelle für Energieeffizienz erstellt hat.

©iStock - SARINYAPINNGAM

Der Markt für Energiedienstleistungen entwickelt sich stabil. Im Jahr 2016 hat er ein Volumen von rund neun Milliarden Euro erreicht.

Auf das Segment Energie-Contracting entfielen rund 7,7 Milliarden Euro, auf Energieberatung rund 800 Millionen Euro und auf Dienstleistungen im Zusammenhang mit Energiemanagement rund 435 Millionen Euro.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Marktanalyse, die Prognos gemeinsam mit dem Ifeu Institut und Kantar Emnid im Auftrag der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) erstellt hat. Zu diesem Zweck befragten die Forschungspartner – von Juni bis September 2017 – rund 3.000 Haushalte, über 2.500 Unternehmen und 1.900 Anbieter von Energiedienstleistungen. Die BfEE hat die Studie am 31. Januar in Berlin einem breiten Publikum aus Politik, Forschung und Wirtschaft vorgestellt. Auf Prognos-Seite wurden die Ergebnisse von den Experten Friedrich Seefeldt und Dominik Rau präsentiert. 

Die überwiegende Mehrheit der Befragten der Studie schätzt den Markt positiv ein. Der Markt wird derzeit stark durch die fortschreitende Digitalisierung geprägt, die dazu führt, dass zunehmend auch IT-Unternehmen in den Markt eintreten – etwa mit Software zur Visualisierung des Energieverbrauchs. Insgesamt bietet die Digitalisierung viele Ansatzpunkte und Hebel für die Branche, ist aber gleichzeitig auch eine Herausforderung.

Zum Hintergrund

Energiedienstleistungen zielen auf die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen ab. Sie reichen vom einfachen Online-Check bis hin zu komplexen Bündel-Produkten wie dem Energieeinspar-Contracting.

Den Markt für Energiedienstleistungen haben Prognos, Kantar Emnid und Ifeu Institut bereits mehrfach im Auftrag der BfEE untersucht – in den Jahren 2016 und 2013. In der aktuellen Studie wurde die Erhebungsmethode deutlich weiterentwickelt, sodass die Zuverlässigkeit und Qualität der Zahlen insgesamt zugenommen hat. Im Auftrag der BfEE sind auch für 2018 weitere Erhebungen geplant, unter anderem auch mit Schwerpunkt auf dem öffentlichen Sektor.

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