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Wichtigste Handels- und Innovationspartner | Donnerstag, 04.04.2019

Internationale Innovationskooperation der Schweiz

Welche Länder sind als Innovationspartner für Schweizer Unternehmen am attraktivsten? Das untersucht eine Prognos-Studie im Auftrag des schweizerischen Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI).

© iStock.com - TommL

Die Schweiz ist eine hoch entwickelte und offene kleine Volkswirtschaft. Sie verfügt über einen vergleichsweise großen Industriesektor, der eng in die internationalen Wertschöpfungsketten eingebunden ist. Die gemessen am Handelsvolumen engsten wirtschaftlichen Verflechtungen weist die Schweiz mit den Ländern der Europäischen Union auf. Außerhalb von Europa weisen die weltgrößten Volkswirtschaften USA, China und Japan die höchste Bedeutung als Absatz- und Importmärkte auf.

Die Schweizer Wirtschaft verdankt ihren Erfolg auf dem Weltmarkt nicht zuletzt ihrer hohen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft. So belegt die Schweiz im Global Competitiveness Index den vierten Rang. Im Global Innovation Index liegt sie sogar an der Spitze. Künftig dürfte der grenzüberschreitende Austausch von Wissen nochmals an Bedeutung für das Land und seine wirtschaftliche Entwicklung gewinnen. Der Bund unterstützt die heimischen Akteure beim grenzüberschreitenden Wissensaustausch und fördert die internationale Innovationskooperation der Schweizer Unternehmen und Wissenschaft.

In Europa sind vor allem Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, die Niederlande, Irland, Belgien und Schweden sehr attraktive Innovationspartner für Schweizer Akteure. In der Gruppe der hochentwickelten außereuropäischen Partner stechen die USA, Japan, Südkorea, Kanada und Australien heraus. Aus diesen Ländern kommen häufig "Innovationsführer" in besonders zukunftsträchtigen Hochtechnologiebereichen. Das attraktivste Schwellenland - sowohl im Hinblick auf die Außenhandels- wie die Innovationskooperation - ist mit großem Abstand China.

Geeignete Instrumente zur grenzüberschreitenden Innovationskooperation

Die Studie zeigt, dass die Innovationsförderung des Bundes die etablierten Partner in Europa und ausgewählte außereuropäische Partner sehr gut adressiert. Dies gelingt vor allem durch den Zugang zu europäischen Förderprogrammen. Andere außereuropäische Länder werden hauptsächlich durch das wesentlich kleinere Swissnex-Programm adressiert. Darüber hinaus gibt es kaum Innovationsförderinstrumente für den außereuropäischen Raum. Hier bestünde laut der Studie ggf. Spielraum für zusätzliche Innovationskooperationsförderung seitens des Bundes.

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