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Eine gute Idee | Montag, 18.11.2019

Mit Start-ups wachsen – die Welt besser machen

Start-ups können helfen, die Welt zu verbessern. Doch um erfolgreich zu sein, brauchen sie Kapitalgeber – und die kommen oft aus den Reihen der konservativen Unternehmen. Lesen Sie mehr im trendletter-Artikel von Dr. Georg Klose.

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trendletter-Artikel von Dr. Georg Klose

Veränderung braucht Mut, einen unerschütterlichen Optimismus und die Fähigkeit, Möglichkeiten zu entdecken, die bisher übersehen wurden. Start-ups vereinen alle drei Eigenschaften. Sie machen manchmal sogar noch mehr: Sie verändern das ökonomische Paradigma und damit auch die Aufgaben vieler Unternehmen.

Die Sharing Economy beweist: Teilen ist das neue Haben. Ob Autos, Wohnungen, Bücher oder Werkzeuge – aus einer marktwirtschaftlichen, lukrativen Perspektive wird der Wert von Gegenständen neu entdeckt. Neue Geschäftsmodelle und innovative Produktionsprozesse berücksichtigen auch bisher außer Acht gelassene Seiten alter Wachstumskonzepte, wie Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung.

Also ist alles gut? Werden sich viele Probleme lösen, weil sich intelligentere Wachstumskonzepte aufgrund innovativer Geschäftsideen durchsetzen werden? Sicher nicht: Große Chancen und große Risiken sind zwei Seiten derselben Medaille. Start-ups brauchen Venture-Capital, das ihnen die schwierigen Anfangsjahre überstehen hilft. Doch Kapitalgeber wollen überzeugt werden. Steuervorteile für Investments in neues, qualitatives Wachstum können dabei, gerade in den ersten Jahren eines Start-ups, eine zentrale Rolle spielen. Eingesparte ökologische und soziale Folgekosten etwa könnten anteilig von der Steuerlast abgezogen werden.

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