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Anpassung an Klimawandelfolgen | Montag, 08.06.2020

Arbeitsauftakt des Projekts „Evolving Regions“

Das Forschungsprojekt „Evolving Regions“ beschäftigt sich mit der Implementierung von Klimafolgen-Anpassungen im lokalen Handeln. Prognos begleitet das Projekt durch Monitoring der Aktivitäten und entwickelt Konzepte für insgesamt neun Regionen.

© iStock-Nikada

Der Projekthintergrund

Wie können Klimaanpassungsprozesse effektiver in lokales Handeln implementiert werden? Wie kann ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Anpassungen an die Folgen des Klimawandels notwendig sind? Zu diesen Fragen forscht Prognos seit Juli 2019 gemeinsam mit sechs Partnerinstitutionen im EU-geförderten Projekt „Evolving Regions“. Sieben Kreise in Nordrhein-Westfalen sowie zwei Regionen in den Niederlanden dienen dabei in den nächsten drei Jahren als Reallabore für neue Konzepte und Methoden. Der Startschuss für die inhaltliche Arbeit fällt heute im Kreis Steinfurt, der ersten Pilotregion des Projektes.

„Evolving Regions ist die Antwort auf die spezifischen Herausforderungen der Klimaanpassung auf der räumlichen Ebene der Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die regionalen Systeme werden dabei nicht punktuell, sondern systematisch und prozessual auf die zukünftigen Anforderungen ausgerichtet.“, erklärt Oliver Lühr, der das Projekt bei Prognos leitet. Das Ziel: Durch regionale Roadmaps einen Zielpfad für Klimaanpassungsstrategien und -maßnahmen erarbeiten und um-setzen. Die Bevölkerung wird dabei direkt eingebunden.

Evaluation und langfristiges Monitoring-Konzept

Prognos begleitet das Projekt mit einer Evaluation und dem Monitoring der umgesetzten Maßnahmen. Zudem sollen die Regionen nach Ende des Projekts befähigt werden, das weiterführende Monitoring eigenständig durchzuführen. So sollen Anpassungen an Folgen des Klimawandels langfristig in der regionalen Entwicklungsstrategie verankert werden. „Wir machen die Impacts der Anpassungsmaßnahmen und -prozesse mess- und überprüfbar.“, so Projektleiter Oliver Lühr.

Zentrales Element des Monitorings ist die Erstellung von regionalen Wirkungsgefügen der Klimaanpassung. Die in den regionalen Prozessen beschlossenen und umgesetzten Maßnahmen werden nach Handlungsfeldern geclustert und innerhalb dieser mit Hinblick auf jegliche Maßnahmenwirkung kategorisiert, sodass sich Synergien und Antagonien der Maßnahmen in der Zielerreichung abbilden lassen. Zusätzlich erfolgt eine indikatorenbasierte Auswertung der Maßnahmen auf den vier Ebenen Inputs, Outputs, Outcomes und Impacts. Dies ermöglicht zu einem späteren Projektzeitpunkt Untersuchungen zur Effizienz und Effektivität der durchgeführten Maßnahmen in der Erreichung der von den Regionen selbst gesteckten Klimaanpassungsziele.

Die Projektorganisation

Die Leitung und Verbundkoordination des Projektes hat die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund inne. Weitere Projektpartner sind neben den Kreisen Steinfurt, Wesel, Coesfeld, Siegen-Wittgenstein, Lippe, Soest, Minden-Lübbecke und den Regionen Kampen und Zwartewaaterland das Institut für Raumplanung der TU Dortmund, das Deutsche Institut für Urbanistik, das BEW-Bildungswerk der Ver- und Entsorgungswirtschaft, die Universität Twente und ZDF digital. Das Projekt hat eine Laufzeit bis März 2023 und wird durch das EU-Umweltprogramm LIFE gefördert und kofinanziert vom Umweltministerium NRW.

undefinedZur Website des Projektes (befindet sich momentan noch im Aufbau)
undefinedZur Projektbeschreibung auf der Website der projektleitenden Sozialforschungsstelle der TU Dortmund
undefinedWeitere Informationen über das LIFE-Förderprogramm