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Überblick über unsere Veröffentlichungen und Auftragsstudien

Bedeutung der Braunkohle in Ostdeutschland

Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen, versorgungssicheren und preisstabilen Energiemix der Zukunft kann die Braunkohleindustrie in der Lausitz und in Mitteldeutschland langfristig eine wichtige Rolle als Partner der erneuerbaren Energien spielen. Zugleich hat sie das Potenzial, noch über einige Jahrzehnte mehrere Tausend Arbeitsplätze in der ostdeutschen Wirtschaft zu sichern. In dieser Studie wurden in vier Szenarien unterschiedliche Rahmenbedingungen durchgespielt. Ein Ergebnis ist, dass sich aus energiewirtschaftlicher Sicht ein ambitionierter Klimaschutz, erneuerbare Energien und Braunkohlenutzung miteinander vereinbaren lassen. Voraussetzung hierfür ist die umfassende Einführung der CCS-Technik für Braunkohle ab dem Jahr 2030. Mit einer Energiepolitik, die auf heimische Energieträger wie erneuerbare Energien und Braunkohle setzt, kann die Importabhängigkeit Deutschlands in der Brennstoffversorgung der Stromerzeugung von 56 Prozent (2010) auf 12 Prozent im Jahr 2050 reduziert werden. Dies würde sich positiv auf die Strompreise auswirken, die dann niedriger lägen als in anderen Szenarien, bei denen die Braunkohle eine geringere Rolle spielt.

Autor: Jens Hobohm, Marcus Koepp, Leonard Krampe, Stefan Mellahn, Frank Peter, Fabian Sakowski

Kunde: Vattenfall Europe AG, Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH

Jahr: 2011

Typ: Studie

Bereich: Energie & Klimaschutz

Themenfeld: Energie- & Klimaschutzpolitik

Tags: Stromversorgung, Erneuerbare Energien, Umwelt, Ökoeffizienz, Klimawandel