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Die Bedeutung der deutschen Industrie für Europa

Immer wieder steht Deutschland wegen seiner hohen Leistungsbilanzüberschüsse in der Kritik. Die Exporterfolge der deutschen Industrie gingen zu Lasten vor allem der anderen EU-Staaten, so heißt es. Die Kritik geht teilweise so weit, dass gefordert wird, Deutschland solle seine Wettbewerbsfähigkeit zu Gunsten seiner europäischen Partner gezielt schwächen.  Eine solche Argumentation ist absurd. Unsere Wettbewerbsfähigkeit und Exporterfolge sind das Ergebnis harter Anstrengungen und zum Teil schmerzhafter Strukturverände-rungen der Unternehmen, einer alles in allem verantwortungsvollen Lohnpolitik der Tarifparteien sowie politischer Reformen, die die Flexibilität erhöht haben.
Eine Schwächung der deutschen Industrie wäre aber auch ökonomisch unsinnig – gerade auch aus Sicht der anderen EU-Staaten. Die vorliegende Studie bestätigt dies auf eindrucksvolle Weise und quantifiziert die positiven Auswirkungen einer starken Industrie Deutschlands auf die anderen EU-Staaten. Die europäischen Partner profitieren vor allem von der Nachfrage der deutschen Unternehmen nach Vorleistungsgütern. Für fast alle EU-Staaten ist Deutschland der wichtigste oder zweitwichtigste Exportmarkt. Dadurch sorgt die deutsche Industrie unmittelbar für Wertschöpfung und Beschäftigung in ganz Europa: 3,5 Millionen Arbeitsplätze in den anderen EU-Staaten hängen unmittelbar an der Vorleistungsnachfrage aus Deutschland.

Kunde: Vereinigung der Bayerischen e.V. (vbw)

Jahr: 2014

Typ: Studie

Bereich: Wirtschaft & Arbeit

Themenfeld: Globalisierung

Tags: Globalisierung, Wettbewerb, Deutschland, Europa, Handel, Industrie

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