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Pflegemix der Zukunft

Spannungsfeld zwischen pflegerischer Notwendigkeit und tatsächlicher Versorgung

Gegenwärtig wird in Deutschland ein Drittel aller pflegebedürftigen Personen in stationären Einrichtungen versorgt - Tendenz steigend. Während sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2050 nahezu verdoppeln wird, geht die informelle Pflege durch Angehörige zurück. Der Grund für den Rückgang der  Angehörigenpflege liegt in der sozio-demografischen Entwicklung. Die Zahl der potenziell pflegenden Angehörigen nimmt durch sinkenden Geburtenraten und veränderte Familienstrukturen ab. Die steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen führt ebenfalls zu einer Reduktion des informellen Pflegepotenzials. Das Resultat dieser Entwicklungen ist ein Anstieg der Heimquote.

Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes zeigt der vorliegende Beitrag einen alternativen Ansatz für den Pflegemix der Zukunft auf. So wird gezeigt, welcher Versorgungsmix in der Pflege erreicht werden könnte, wenn allein der Pflegebedarf/Gesundheitszustand über die Wahl des Versorgungssettings entscheidet und nicht mehr der Zugang zu informellen, niedrigschwelligen und ambulanten Pflegestrukturen in der häuslichen Umgebung.

Autor: Dr. Tobias Hackmann

Jahr: 2014

Typ: Studie

Bereich: Gesellschaft & Staat

Themenfeld: Gesundheit & Pflege

Tags: Pflegereform, Krankenpflege, Gesundheit, Arbeitsbelastung, Pflegeberuf, labour, Beschäftigung, Altern, Betreuung

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