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Globalisierungsreport 2011

Welche Arbeitsplätze in Deutschland hängen von welchen Ländern ab?

Dass die Exporte besonders wichtig sind für die Beschäftigung in Deutschland, ist nicht neu. Bislang war man jedoch davon ausgegangen, dass diese Arbeitsplätze vor allem in der Industrie zu finden sind. Berücksichtigt man hingegen die Dienstleistungen, die als Vorleistungen in den exportierten Industrieprodukten enthalten sind, verändert sich das Bild. Rechnet man alle direkten und indirekten Arbeitsplatzeffekte zusammen, so sind in Deutschland 5 Mio. Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungssektor und 4,4 Mio. in der Industrie vom Export abhängig. Gerade im Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen hängen besonders viele Arbeitsplätze indirekt vom Exporterfolg ab. Die Analysen zeigen beispielsweise, dass in dieser Branche 1,8 Mio. Arbeitsplätze vom Export profitieren, im Fahrzeugbau und im Maschinenbau sind es 490.000 bzw. 730.000 Beschäftigungsverhältnisse.

In der Betrachtung nach Zielländern zeigt sich, dass mit fast 700.000 Arbeitsplätzen die meisten Beschäftigungsverhältnisse direkt und indirekt vom Export nach Frankreich abhängig sind, gefolgt von den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich mit jeweils mehr als 500.000 Beschäftigungsverhältnissen. China liegt in dieser Betrachtung nur an 11. Stelle (200.000 Arbeitsplätze). Mit der angewandten Methodik ist es möglich, die Arbeitsplatzeffekte für jede Kombination von inländischer Branche und Partnerland darzustellen.

Autor: Michael Böhmer, Dominik Fischer, Sally Gerlach, Kai Gramke, Markus Hoch, Jaron Schlesinger

Jahr: 2011

Typ: Report

Anbieter: Prognos AG

Bereich: Wirtschaft & Arbeit

Themenfeld: Globalisierung

Tags: Globalisierung, Innovationspolitik, Handel, Industrie