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Wirkungen der Vorfinanzierung von Arbeitsentgelten in der Insolvenzgeldversicherung

Arbeitnehmer haben Anspruch auf Insolvenzgeld, wenn sie im Inland beschäftigt waren und bei einem Insolvenzereignis für die vorausgehenden drei Monate des Arbeitsverhältnisses (Insolvenzgeldzeitraum) noch Ansprüche auf Arbeitsentgelt haben. Der Insolvenzgeldzeitraum steht erst fest und die Zahlung kann erst erfolgen, wenn das Insolvenzereignis eingetreten oder das Arbeitsverhältnis beendet ist. Der betroffene Arbeitnehmer erhält deshalb das Insolvenzgeld gegenüber dem Entstehen des Anspruchs auf Arbeitsentgelt meist mit erheblicher zeitlicher Verzögerung. Sofern er nicht über liquide Ersparnisse verfügt, kommt er mit dem Bestreiten seines Lebensunterhaltes und laufender Verpflichtungen in Schwierigkeiten, oder er erleidet durch die unplanmäßige Auflösung von Vermögenspositionen Verluste.

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit diesem Problem und untersucht die Wirkungen der Vorfinanzierung von Arbeitsentgelten in Insolvenzgeldversicherung.

Autor: Dr. Reinhard Schüssler, Dr. Georg Klose

Kunde: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Jahr: 2010

Typ: Bericht

Bereich: Wirtschaft & Arbeit

Themenfeld: Volkswirtschaftliche Grundsätze, Soziale Sicherungssysteme, Arbeitsmarkt & Beschäftigung

Tags: Insolvenz, Arbeitsverhältnis