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Werbemarkt 2010 - Wie der Euro die Werbeindustrie verändert

Eine Langfristprognose zur Entwicklung der Werbeträger in Deutschland

Die Studie erkennt eine massive Steigerung der Werbenachfrage durch den Euro. Dies könnten auch die Werbeverbote, wie sie für Tabak in Brüssel beschlossen wurden nicht negativ beeinflussen. Es werden weiterhin überdurchschnittliche Zuwächse in der Fernsehwerbung, in der Direktwerbung per Post und besonders in der Online-Werbung erwartet. Allein bei Anzeigen, die nicht auf der firmeneigenen Homepage geschaltet werden, soll sich das Werbevolumen von etwa 20 bis 50 Millionen Mark, genauere Zahlen existieren nicht, auf bis zu 450 Millionen Mark im Jahr 2002 jährlich verdoppeln. Voraussetzung sei allerdings, dass bis dahin 25 Prozent der Haushalte über einen Online-Zugang verfügen und die Nutzung der Modems sich verdoppelt. Selbst bei der optimistischsten Annahme würde die Online-Werbung aber nur ein Prozent des Werbevolumens ausmachen. Die Online-Werber werden nach der Studie ihren Anteil am Werbekuchen besonders bei den Fachzeitschriften, den Rubrikenanzeigen der Tageszeitungen und bei der Direktwerbung abschneiden. Während die Tageszeitungen 1998 noch mit einem 5,1 Prozent höheren Werbeaufkommen gegenüber dem Vorjahr rechnen können, soll sich die Zuwachskurve bis zum Jahr 2002 auf 3,8 Prozent abflachen. Das Fernsehen als großer Gewinner bei Werbeeinnahmen in den letzten Jahren kann 1998 mit einem Plus von 5,7 Prozent rechnen, im Jahr 2002 soll es bei 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen.

Autor: Prof. Dr. Klaus Schrape, Daniel Hürst

Jahr: 1998

Typ: Redaktioneller Beitrag

Anbieter: vergriffen

Tags: Werbung, Medien