Prognos Logo Print

Ansprechpartner

Unternehmenskommunikation

Prognos Büro Berlin
Tel.: +49 30 58 70 89 118

Überblick über unsere Veröffentlichungen und Auftragsstudien

Lohnsetzungsstrategien für die Eurozone

Seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der sich daran anschließenden Staatsschuldenkrise in mehreren Euroraum-Ländern stellt sich die Frage, wie man die Krisenländer wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurückführen kann. Als eine mögliche Maßnahme werden niedrigere Löhne diskutiert. Sie sollen die internationale Preiswettbewerbsfähigkeit steigern. Ob und wie dies funktioniert, zeigt die neue Studie von Prognos für die Bertelsmann Stiftung. Sie enthält Simulationsrechnungen auf Basis des VIEW®-Modelles der Prognos. Es werden unterschiedliche Lohnsetzungsstrategien auf europäischer Ebene bis zum Jahr 2030 berechnet und deren Vor- und Nachteile dargestellt. Im Ergebnis zeigt sich, dass auf Dauer eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik in allen Ländern die beste Lösung darstellt. Die zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer intuitiv beste Strategie (wirtschaftlich starke Länder haben Lohnsteigerungen oberhalb der Produktivitätsfortschritte, wirtschaftlich schwache Länder üben Lohnzurückhaltung aus) ist aus Sicht der Krisenländer die ungünstigste Lösung.

Autor: Robert Budras, Jan Limbers, Dr. Andreas Sachs und Johann Weiss

Kunde: Bertelsmann Stiftung

Jahr: 2016

Typ: Studie

Bereich: Gesellschaft & Staat

Themenfeld: Arbeitsmarkt & Beschäftigung

Tags: Europa, Krisenländer, Wachstum, Wettbewerb