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Workshop-Reihe mit regionalen Akteuren zur Vorbereitung der Standortauswahl

Um die Öffentlichkeit bei der Wahl eines Standortes für hoch radioaktiven Atommüll einzubeziehen, fand in den vergangenen vier Monaten eine Workshopreihe statt. Die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe traf sich mit Landräte/-innen, Bürgermeister/-innen, Bürger/-innen, Bürgerinitiativen, NGOs sowie Vertreter/-innen von Zwischenlager-Gemeinden. 

Die rund 120 Teilnehmenden aus über 80 Landkreisen und 14 Bundesländern diskutierten über Anforderungen an das Standortauswahlverfahren. Die Ergebnisse wurden vor allem im Konsens erzielt. „Das ist ein großer Erfolg bei einem so konfliktträchtigen Thema. Ich habe den Eindruck, alle haben sich verantwortlich gefühlt, zur Lösung des historischen Problems beizutragen“, so Prognos-Moderatorin Helma E. Dirks.

Bereits bei dem ersten Dialog im Oktober 2015 entwickelten die Beteiligten den „Rat der Regionen“. Dieser soll das regionale Interesse übergreifend in dem Jahrzehnte dauernden Suchprozess vertreten. Laut Endlager-Kommission fließt dieser Vorschlag, ebenso wie die standortbezogenen Regionalkonferenzen, in deren Empfehlungen an Bundestag und Bundesregierung ein.

Die Standortauswahl im gesellschaftlichen Einvernehmen zu treffen, setzt eine aktive, umfassende und ehrliche Information sowie frühzeitige Beteiligung der Bürger/-innen voraus. Mitte des Jahres 2016 beendet die Endlagerkommission ihre Arbeit. Der eindringliche Appel der regionalen Vertreter/-innen: Der begonnene Partizipationsprozess muss aufbauend auf den bisherigen positiven Erfahrungen lückenlos fortgesetzt werden.

Autor: Helma E. Dirks, Andreas Denninghoff, Jutta Struwe

Kunde: Kommission Lagerung hoch radioktiver Abfallstoffe

Jahr: 2016

Typ: Präsentation / Vortrag

Bereich: Energie & Klimaschutz

Themenfeld: Planung & Dialog