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Viel Potenzial für Gipsrecycling

Studie für das Umweltbundesamt

Gipsrecycling hat in Deutschland ein großes Potenzial, in Zukunft mögliche Engpässe in der Versorgung der gipsverarbeitenden Industrie mit Gips zu dämpfen.

Das hat die Prognos AG für das Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Studie mit dem Öko-Institut und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) herausgefunden. Die Federführung des Projekts hatte das Öko-Institut.

Der Einstieg der deutschen Gipsindustrie in den Recycling-Gips-Markt ist zumindest für die Herstellung von Gipskartonplatten mit der Inbetriebnahme von zwei Anlagen in Deutschland zunächst auch schon gelungen.

Die im Rahmen der Studie durch die Experten gewonnenen Ökobilanzergebnisse, zeigen eine ökologische Vorteilhaftigkeit der Recyclingroute gegenüber der Versorgung der Gipsplattenindustrie mit REA-Gips in nahezu allen Wirkungskategorien.

Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse und der guten Umweltbilanz des Gipsrecyclings, gilt es in den nächsten Jahren die Mengen an Recycling-Gips in Deutschland zu erhöhen, die gestarteten Recyclingaktivitäten fortzuführen und mehr Recyclinganlagen für Gipskartonplatten zu etablieren.

Wichtige Voraussetzung für mehr Gipsrecyclinganlagen in Deutschland ist die wirtschaftliche Unterstützung – indem unter anderem zu niedrige Deponiepreisen für Gipsabfälle vermieden werden.

Autor: Holger Alwast & Nadja Schütz (Prognos AG), Matthias Buchert & Jürgen Sutter (Öko-Institut), Karin Weimann (BAM)

Kunde: Umweltbundesamt

Jahr: 2017

Typ: Studie

Bereich: Abfall & Rohstoffe

Themenfeld: Abfall & Sekundärrohstoffe

Tags: Ökobilanz, Recycling, Rohstoffe