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Überblick über unsere Veröffentlichungen und Auftragsstudien

Innovations- und Wissenschaftsstandort München

Für die Analyse nahm das Autorenteam das Wissens- und Innovationsnetzwerk in der Region. Die Stadt und die gesamte Region München stehen national und international für herausragende Forschung und Innovationen. Neben einer exzellenten Forschung in einzelnen Spitzenfeldern zeichnet sich der Standort auch durch eine große Breite an Fachgebieten aus, von denen eine große Innovationsdynamik ausgeht. Bei 27 von 35 zentralen Innovationsfeldern zählt München zu den Top 10 Standorten in Europa. Solch eine Vielseitigkeit und Leistungsstärke finden sich in dieser Ausprägung an keinem anderen Standort in Europa.

Auch andere Zahlen untermauern die Stärken Münchens: Rund 70 Forschungseinrichtungen haben einen Standort in München. Bedeutende Organisationen wie die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft haben ihren Hauptsitz sowie zahlreiche Tochterinstitute in der Region München.

Mit der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sind gleich zwei der besten Universitäten Deutschlands in München angesiedelt. Insgesamt haben 16 Hochschulen in der Region München ihren Sitz, darunter auch die Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HM) als größte Hochschule Bayerns.

Die Wissenschaftseinrichtungen sind von hoher ökonomischer Bedeutung für die Region, wie Berechnungen der Studie zeigen. Umgekehrt profitieren sie auch von der ökonomischen Stärke des regionalen Umfelds. Insgesamt sind im Jahr 2016 25.700 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte direkt in den Institutionen der Wissenschaft angestellt. Damit beheimatet der Wissenschaftsbereich in der Region mehr Beschäftigte als die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus oder fast so viele wie der Wirtschaftszweig Versicherungen und Pensionskassen. Mit rd. 60 Prozent entfällt der Großteil der direkt Beschäftigten auf die Universitäten und Hochschulen. 25 Prozent arbeiten in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und 15 Prozent in weiteren Einrichtungen.

Auch Verbesserungspotentiale

Im Rahmen von Experteninterviews und deren Auswertung gewannen die Prognos Experten Handlungsempfehlungen zur Stärkung der nationalen und internationalen Spitzenposition Münchens. Hierzu zählen u.a. die Schaffung von mehr Testarealen und Experimentierräumen oder auch die Verbesserung der Reputation Münchens als erfolgreicher Start-up-Standort (insb. im Vergleich zu Berlin) oder auch ein engerer Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Unternehmen, Universitäten und Instituten.

Autor: Dr. Georg Klose, Myrna Sandhövel, Marion Neumann, Robert Köster, Cordula Klaus, Jannis Lambert

Kunde: Stadt München

Jahr: 2019

Typ: Studie

Bereich: Wirtschaft & Innovation

Themenfeld: Innovation & Forschung

Tags: Europa, Innovation, München, Wissenschaft