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Diese Branchen sorgen für Stabilität in der Krise

Corona lähmt die Wirtschaft – aber nicht überall

Um die Auswirkungen der Krise quantitativ einordnen zu können, haben Forscherinnen und Forscher von Prognos die Branchen in Deutschland auf ihre „Robustheit“ in der Krise untersucht. Das Ergebnis: Rund 40 Prozent der Bruttowertschöpfung findet in den Branchen statt, die auch in der Krise weiterhin arbeitsfähig und ausgelastet sind. Dies stabilisiert die Gesamtwirtschaft und sorgt nachhaltig für ein funktionierendes Staats- und Gemeinwesen.

„Die Beschäftigten, die derzeit für uns alle das tägliche Leben bestmöglich am Laufen halten, erfüllen nicht nur damit eine enorm wichtige Rolle“, sagt Prognos Chefvolkswirt Dr. Oliver Ehrentraut, der die Berechnungen gemeinsam mit einem Team aus Forscherinnen und Forschern durchführte. Die Berechnungen zeigen auch, dass die Branchen, in denen diese Menschen tätig sind, zugleich einen erheblichen Beitrag zur Stabilität und Krisenfestigkeit der deutschen Volkswirtschaft leisten.

Frauen spielen dabei eine überproportional große Rolle: Etwa 50 Prozent aller beschäftigten Frauen Deutschlands arbeiten in den stabilen und stabilisierenden Branchen, bei Männern sind es 35 Prozent. Insbesondere in den beschäftigungsreichen Branchen (jeweils über 5 % der Gesamtbeschäftigung in Deutschland) des Gesundheits- und Sozialwesens, sowie in der öffentlichen Verwaltung und den Unterrichtsdienstleistungen sind überdurchschnittlich viele Frauen angestellt. Ein Ausnahme stellt das eindeutig männerdominierte Baugewerbe dar, in dem deutschlandweit knapp 6 Prozent der Beschäftigten arbeiten.

Autor: Dr. Oliver Ehrentraut und Team

Kunde: eigene Berechnungen

Jahr: 2020

Typ: Factsheet

Bereich: Wirtschaft & Arbeit

Tags: 2020, Beschäftigung, Branchen, Corona, Corona-Krise, Deutschland, Krise