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Trends, Regionen-Ranking und interaktive Deutschlandkarte

Ergebnisse der ZDF-Deutschland-Studie 2019

Trends, Regionen-Ranking und interaktive Deutschlandkarte

Wo leben Familien besonders gut, wo sind die Lebensumstände für ältere Menschen besonders angenehm? Gibt es regionale Trends und wie stark unterscheiden sich die Lebensverhältnisse für die beiden Gruppen von Stadt zu Land?

Mit interaktiven Karten und zwei ‚ZDFzeit‘-Dokumentationen hat das ZDF die Ergebnisse der Deutschland-Studie für Familien, Seniorinnen und Senioren für Sie aufbereitet. Auf der Webseite des ZDF können die Ergebnisse individuell nach einzelnen Indikatoren gewichtet werden.

 

Kernergebnisse für Familien

Für die Bewertung der regionalen Lebensverhältnisse für Familien verwenden wir Indikatoren aus den Bereichen Geld & Wohnen, Bildung & Soziales, Gesundheit & Sicherheit sowie Freizeit & Kultur.


© iStock - svetikd

  • Nahezu überall in Deutschland gibt es Kreise und Städte, in denen Familien gut wohnen können. Unter den Top-20-Regionen finden sich Regionen aus nahezu allen Himmelsrichtungen – in Süddeutschland sind die Wohnverhältnisse für Familien z. B. in Baden-Baden und Starnberg gut, im Zentrum z. B. in Suhl, im Westen z. B. in Bonn und im Osten z. B. in Potsdam. Gute Werte erreichen auch einige Regionen im Norden, insbesondere Oldenburg, Hamburg und der Landkreis Harburg.
  • Es gibt weder Kreise, die für Familien in allen Lebensfeldern vorne liegen, noch Kreise, die überall abgehängt sind.
  • Besonders gut schneiden Regionen im Umland von Großstädten und Ballungszentren ab. Dazu gehören z. B. der Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis (Rhein-Main-Gebiet/Frankfurt a. M.), das Umland von München (Starnberg, Landkreis München) oder Potsdam (nahe Berlin).
  • Viele städtische Zentren in ländlicheren Regionen schneiden gut ab. Die Gründe: gute Infrastruktur und kurze Wege, z. B. in Suhl und Jena.
  • In sehr ländlichen Regionen sind die Bedingungen für Familien ausbaufähig – vor allem, wenn nahegelegene Zentren fehlen, unter anderem in Brandenburg (z. B. Ostprignitz-Ruppin, Landkreise Uckermark oder Prignitz) oder Mecklenburg-Vorpommern (z. B. Ludwigslust-Parchim).

undefinedInformationen zur Methodik

Kernergebnisse für SeniorInnen

Die regionalen Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren messen wir anhand von Indikatoren aus den Bereichen Gesundheit & Pflege, Wohnen & Freizeit, Sicherheit & Infrastruktur sowie Wirtschaft & Demografie.


© iStock - Jacob Ammentorp Lund

  • Gute Lebensbedingungen finden ältere Menschen in vielen kleineren bis mittelgroßen Städten vor – insbesondere in ostdeutschen Zentren.
  • Einzugsgebiete von Großstädten schneiden vor allem im Vergleich zur jeweiligen Großstadt überdurchschnittlich gut ab. Das Umland von Großstädten bietet vielfältige, gut erreichbare Erholungsmöglichkeiten – ohne die belastenden Wohnkosten der Großstädte.
  • Regionen in Baden-Württemberg und Sachsen erzielen fast durchgehend überdurchschnittlich gute Ergebnisse, während Kreise in Mecklenburg-Vorpommern, der Eifel und auf dem bayrischen Land tendenziell auf geringere Punktezahlen kommen. Vor allem in der (Gesundheits-)Infrastruktur haben diese Regionen messbare Schwächen.
  • Die Lebensbedingungen sind grundsätzlich überall recht gut, die Möglichkeiten und Angebote vielfältig. Dies bringt durchaus überraschende Ergebnisse. Zum Beispiel schneidet der Kreis Mülheim a. d. Ruhr im Gesamtranking besser ab als München (Stadt).

undefinedInformationen zur Methodik

Weitere Ergebnisse

Mehr Ergebnisse zu den einzelnen Lebensfeldern und Informationen zu Methodik und Indikatoren haben wir in einem Hintergrundpapier für Sie zusammengestellt.

Mehr zur großen ZDF-Deutschland-Studie

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