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Referenzen

Klimaanpassung & Nachhaltigkeit

Referenzen

Dynaklim – Dynamische Anpassung regionaler Planungs- und Entwicklungsprozesse an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe-Region, 
im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, 2009-2014.

Im Mittelpunkt des dynaklim-Vorhabens stehen die möglichen Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf die Verfügbarkeit und Nutzung des Wassers in der Region Emscher-Lippe und die damit verbundenen Folgewirkungen auf Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt. Mit dem Aufbau eines langfristig tragfähigen regionalen Netzwerks und der Initiierung und Etablierung eines Roadmap-Prozesses verfolgt dynaklim das Ziel, die Projektregion Emscher-Lippe und ihre Akteure bei der Entwicklung zu einem pro-aktiv handelnden, zukunftsfähigen Ballungsraum mit einer wesentlich verbesserten Anpassungs- und Innovationsfähigkeit zu unterstützen. Neben Beiträgen zur Begleitforschung und dem Roadmap 2020 Prozess verantwortet die Prognos AG im Rahmen von dynaklim im besonderen Maße für die Entwicklung einer Anpassungsstrategie "klimafokussierte Wirtschaftsentwicklung" und ist einer der zentralen Projektpartner für die Stärkung der Adaptation in Politik und Planung.

Opens external link in new windowwww.dynaklim.de

Analyse spezifischer Risiken des Klimawandels und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für exponierte industrielle Produktion in Deutschland (KLIMACHECK),
im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2012-2014.

Im Aktionsplan Anpassung 2011 hat die Bundesregierung den in der Deutschen Anpassungsstrategie beschriebenen Grundsatz der Subsidiarität bekräftigt und sich zum Ziel gesetzt, die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit von Akteuren und damit ihre Eigenvorsorge und Anpassungsfähigkeit zu stärken. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des KLIMACHECK-Projektes die spezifischen Klimawandel-Risiken für gewerbliche Unternehmen in Deutschland analysiert und mittelständischen Unternehmen in Form eines Risikomanagement-Tools zur Verfügung gestellt werden. Damit soll der KLIMACHECK helfen, das zentrale Hemmnis einer oft nur unzureichenden Information bei der Zielgruppe zu verkleinern und zu einer vorausschauenden Risikominimierung und Anpassung an den Klimawandel beitragen. Die Unternehmen können durch die für sie aufbereiteten und niedrigschwellig zugänglichen Informationen eigene Informationsbeschaffungskosten reduzieren und ggf. umfängliche klimabedingte Schäden vermeiden.

Evaluierung möglicher Anpassungsmaßnahmen in den Sektoren Energie, Industrie, Mittelstand und Tourismus vor dem Hintergrund der Erarbeitung eines „Aktionsplans Anpassung“ der Bundesregierung,
im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2010-2011.

Die Evaluierung dient im Rahmen der sektoralen Zuständigkeiten des BMWi als Basis für eine Priorisierung der Handlungserfordernisse und Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels, einer Transparenz über relevante Maßnahmen unterschiedlicher Akteure, einer Einschätzung spezifischer Kosten-Nutzen-Relationen und somit der Weiterentwicklung des Strategieprozesses. Die erzielten Informationen werden vom BMWi als Entscheidungsgrundlage für die Beurteilung der sektorspezifischen Anpassungsmaßnahmen verwendet und werden aktuell in den „Aktionsplan Anpassung“ der Bundesregierung umgesetzt.
Opens external link in new windowLink zur Studie

Beratungsleistungen und Unterstützung bei der Durchführung der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg / Betreuung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit,

im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg, 2011-2016.

Die Arbeit für die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes mit dem Schwerpunkt der Weiterentwicklung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) greift die Themen Wirtschaftsförderung und regionale Innovationspolitik auf innovative Weise auf. Mittels eines strukturierten Aktionsprozesses, zielgruppenspezifischer Kommunikation sowie über Netzwerkarbeit in Wirtschaft und Öffentlichkeit soll die Initiative dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken und zu einem Lead Market für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu gestalten. Die Entwicklung der WIN-Charta ist eines der aktuellen Produkte der NHS in Baden-Württemberg.

Der Klimalotse: Verbesserung des Managements von Klimarisiken und Chancen; FuE-Vorhaben UFOPLAN 2012 – FKZ 3712 48 100,
im Auftrag des Umweltbundesamts, in Kooperation mit adelphi, in Arbeit.

Der Klimalotse 2.0 verfolgt das Ziel, als zentrales Entscheidungsunterstützungssystem des UBA zum Thema Anpassung an den Klimawandel weiterentwickelt zu werden. Die Überarbeitung verfeinert die aktuelle Version des Lotsen vor dem Hintergrund der Nutzung und neuer Erkenntnisse. In Abgrenzung zum KLIMACHECK des BMWi fokussiert der Klimalotse die Belange von Kommunen und dient als zentrale Informationspool und Arbeitshilfen.  Aktuelle ist von Prognos das erste Arbeitspaket „Analyse von Anpassung und Entscheidungsprozessen in Kommunen“ mit einer umfangreichen Literaturanalyse sowie Praktiker- und Expertengesprächen vorgelegt worden.

CleanTech Brandenburg,
im Auftrag der Zukunftsagentur Brandenburg, 2011-2012.

Im Auftrag der ZAB analysierte die Prognos AG die Technologietransferpotenziale im Bereich Clean Technologies mit dem Ziel, strategische Handlungsansätze für die wirtschaftliche Entwicklung der Clean Technologies in Brandenburg zu identifizieren. Im Rahmen dieser Aufgabenstellung führte Prognos eine umfassende Bestandsaufnahme der Clean Tech Industrie in Brandenburg durch (Produzenten- und Zulieferseite), analysierte die Wertschöpfungsketten der Clean Tech Industrie zur Ermittlung von Lücken und Ausbaupotenzialen, systematisierte die (förder-) politischen und institutionellen Rahmenbedingungen zur Identifikation von Chancen und Risiken und analysierte die Forschungs- und Entwicklungskompetenzen sowie Clean Tech Netzwerke in Brandenburg.

Entwicklung eines Strategiekonzepts „Clean Economy“,
im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, 2011.

Mit dieser Studie konnte der Status Quo der Akteure der Umweltwirtschaft in der Metropolregion Berlin-Brandenburg, inklusive einer Beschreibung ihrer Stärken und Schwächen, umfassend dokumentiert werden. Hierzu führte die Prognos AG quantitative und qualitative Analysen von Leitmärkten der Umweltwirtschaft sowie Experteninterviews und Workshops durch. Abschließend wurden Handlungsfelder identifiziert, die im Rahmen  einer zukünftigen Clean Economy-Strategie Berücksichtigung finden sollten.

Analyse von Konzepten zu „green growth“ unter besonderer Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf industrielle Wertschöpfungsketten, internationale Handelsbeziehungen und Wettbewerbsfähigkeit,

im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2011-2013.

Aufbauend auf einer Definition von „Green Growth“ unter Aufbereitung unterschiedlicher Begriffe und Konzepte analysierte die Prognos AG verschiedene green growth Konzepte und ihre ökonomischen Auswirkungen. Hierzu wurde zunächst die Bedeutung der gesellschaftlichen sowie wirtschafts- und ordnungspolitischen Rahmenbedingungen untersucht. Anschließend erfolgten makroökonomische und branchenspezifische Analysen zentraler Wertschöpfungsketten, internationaler Handelsbeziehungen und Wettbewerbsfähigkeit. Ergänzend wurden die Auswirkungen von Klimaschutzszenarien auf einzelne Industriezweige untersucht und der „Carbon footprint“ für ausgewählte Wertschöpfungsketten abgeschätzt.