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Referenzen

Regionale Finanzen

Referenzen

Strategische Haushaltskonsolidierung,
im Auftrag der Stadt Esslingen, 2014.

Herkömmliche Wege der Haushaltskonsolidierung können nur als strategisch gekennzeichnet werden. Prognos begleitet die Stadt Esslingen deshalb bei der zukunftsorientierten Konsolidierung des Haushalts. In einem ersten Schritt werden dabei die Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Produktgruppen untersucht. Somit wird für einen längerfristigen Zeitraum deutlich, wie z.B. die demografische Entwicklung aber auch andere Trends sich auf die Leistungserbringung auswirken, auch untereinander. In einem zweiten Schritt kann dann simuliert werden, wie der Haushalt ohne Gegenmaßnahmen sich entwickeln könnte. Hierbei öffnen sich strategische Perspektiven nicht nur für die Haushaltsplanung sondern auch für die Aufgaben- und qualitative Personalplanung. Auf dieser Grundlage können schließlich strategisch ausgerichtete Konsolidierungsmaßnahmen angegangen werden.

Ökonomische Wirkungseffekte der „Konjunkturoffensive Hamburg“,
im Auftrag der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg. 2010.

Die ex-ante Ermittlung der Wirkungseffekte von Investitionen im Rahmen einer facettenreichen Konjunkturoffensive erfordert eine dezidierte Methodik. Es geht darum, sowohl nachfrageseitige temporäre Effekte, die sich durch die In-vestitionsausgaben im Rahmen der Konjunkturoffensive ergeben, als auch strukturelle Effekte mit eher langfristiger Wirkung zu identifizieren und zu ana-lysieren. Für die Nachfrageseite wurde eine makroökonomische gesamtwirtschaftliche Betrachtung angestellt, für die Ermittlung der strukturellen Effekte auf mikroökonomischen Einzelfallbetrachtungen basierende Berechnungen. Im Rahmen des von der Prognos AG entwickelten RegioInvest-Modells werden beide Effekte anschließend zusammen geführt und die Gesamtwirkungen ermittelt.
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Die formale und effektive Inzidenz von Bundesmitteln,
im Auftrag des Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, 2008.

Ziel des Projektes war die Ermittlung der effektiven Inzidenz von Bundesmitteln einschließlich der Steuervergünstigungen des Bundes, d.h. die Messung regionaler Wirkungen aller finanzpolitischen Maßnahme des Bundes (z.B. Steuererhöhung, Ausgabenvariation) auf die Einkommensverteilung. Im Mittelpunkt der von uns durchgeführten Untersuchung steht daher erstmals die effektive Inzidenz raumwirksamer Bundesmittel in regionalisierter Betrachtungsweise. D.h. im Einzelnen: Die tatsächliche Verteilung bundesstaatlicher Fördermittel auf die einzelnen Raumordnungsregionen und/oder Kreise (formale Inzidenz). Die tatsächlichen, nach den jeweiligen Anpassungsreaktionen der Wirtschaftssubjekte wirksam werdenden Einkommenswirkungen bundesstaatlicher Fördermittel in der jeweiligen subnationalen Gebietskörperschaften bzw. Raumordnungseinheiten (effektive Inzidenz).

Erstellung eines Tools zur Bewertung betriebswirtschaftlicher und regionalökonomischer Effekte von Investitionen in Wissenschaft sowie Gewerbeflächen und Tourismus in Bremen,
im Auftrag des Senators für Finanzen und Senator für Bildung und Wissenschaften Bremen, 2007.

In Zeiten zunehmend knapper Kassen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene wird eine sorgfältig abgewogene Entscheidungsfindung über eine möglichst effiziente Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel immer bedeutsamer. Aus diesem Grund hat die Prognos AG ein Tool entwickelt, welches gewährleistet, dass die regionalökonomische Bedeutung bei der Investitionsentscheidung stärker in den Fokus gerückt wird. Ziel des Tools ist es damit, dem Anwender und Entscheider einen möglichst umfassenden Wirkungszusammenhang zu verdeutlichen, der hilft, eine rationale und transparente Entscheidung bezüglich der Priorisierung von Verkehrsinfrastrukturinvestitionen zu treffen oder vorzubereiten.

Grundlagen des Länderfinanzausgleichs: Städte-Benchmarking und empirische Maßstäbe für Sonderlasten,
im Auftrag des Senators für Finanzen und Senator für Bildung und Wissenschaften Bremen, 2007.

Mit diesen Städtevergleichsrechnungen und einem Städtebenchmarking legen die Wirtschaftsexperten der Prognos einen empirisch ermittelten Maßstab für den zusätzlichen Finanzbedarf von Stadtstaaten vor, wie er vom Bundesverfassungsgericht gefordert ist. Die Ergebnisse zeigen, dass, unabhängig ob Stadtstaat oder Großstadt im Flächenstaat, es eine vergleichbare Ausgabenhöhe je Einwohner zur Aufgabenerfüllung ("Sockelausgaben") in Großstädten gibt.
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