Dossier: KI in der Kultur- und Kreativwirtschaft

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Datum

15. April 2026

KI und digitale Technologien verändern die kreativen Prozesse, Geschäftsmodelle und Berufsbilder der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW).  

In unserem neuen Dossier haben wir diese Entwicklungen untersucht, um Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern Orientierung in einem dynamischen Transformationsprozess zu geben – und den strategischen Mehrwert neuer Technologien sichtbar zu machen.

Wie KI die KKW transformiert

  • Generative KI als Innovationsmotor: Sie ermöglicht schnelle Erstellung von Texten, Bildern, Musik oder Videos und senkt kreative Eintrittsbarrieren spürbar.
  • Agentische KI steigert Effizienz: Automatisierte Workflows schaffen Vorteile für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige.
  • Neue Geschäftsmodelle und Rollen entstehen: Individuelle Werke gewinnen an Wert und Wertschätzung; authentische Personenmarken werden wichtiger.
  • Risiken nehmen zu: Urheberrechtsfragen bleiben ein zentrales Problem, gleichzeitig droht etwa eine Marktüberflutung durch KI-Inhalte und die Gefahr von Plattformabhängigkeiten.
  • Kompetenzen verschieben sich: Technisches Wissen reicht nicht – gefragt sind strategische, kuratorische und experimentierfreudige Fähigkeiten.
  • Menschliche Kreativität bleibt zentral: KI ersetzt keine schöpferische Intuition; sie wird zum Werkzeug, das bewusst und reflektiert eingesetzt werden muss.
  • Ambivalenz prägt die Branche: Zwischen Chancen und Risiken entsteht ein langanhaltender Anpassungsprozess, der Resilienz und Lernbereitschaft fordert.
  • Gestaltungsräume ändern sich: Erfolgreich bleibt, wer die Technologien nicht nur nutzt, sondern auch versteht und zur Erweiterung der eigenen Kreativität nutzt.

Im Dossier adressieren wir folgende Kernfragen:  

  1. Welche Einsatzfelder haben generative und agentische KI in den Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft?  
  2. Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Kreativschaffende und Unternehmen?  
  3. Welche Kompetenzen und Rollen sind künftig gefragt, um KI souverän zu nutzen?
  4. Wie können neue Technologien verantwortungsvoll und wirtschaftlich sinnvoll integriert werden?  
  5. Welche Geschäftsmodelle entstehen im Zuge der technologischen Transformation?
  6. Welche Leitlinien helfen, KI als Hilfsmittel zu verstehen und nicht als Ersatz für kreative Arbeit

Links und Downloads  

Zum Dossier (PDF)

Unsere Arbeit im KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft

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Christina Schenten

Projekleiterin

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Maike Fließbach-Schendzielorz

Beraterin

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