Für Deutschland ist das in Summe ein unabwendbarer Wohlstandsverlust. Punkt. Ende. Dr. Michael Böhmer Seit Wochen dominieren hohe Kraftstoffpreise die öffentliche und politische Debatte. Nach Einschätzung von Dr. Michael Böhmer in seiner aktuellen Kolumne im CEO.Table von Table.Media greift diese Fokussierung jedoch zu kurz – und verstellt den Blick auf die eigentlichen ökonomischen Risiken des Iran-Kriegs für Deutschland. Die eigentlichen Risiken liegen jenseits der Tankstelle Zwar seien Benzin und Diesel zuletzt deutlich teurer geworden, real liege die Belastung aber nur moderat über dem langjährigen Niveau. Auch der Anteil der Kraftstoffausgaben an den gesamten Konsumausgaben der Haushalte werde überschätzt. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher lägen eigentlichen ökonomischen Risiken des Iran-Kriegs jenseits der Zapfsäule. Steigende Energiepreise dürften vor allem Lebensmittel verteuern, die Inflation insgesamt anheizen und damit Realeinkommen und Konsum bremsen. Hinzu kämen Risiken für Konjunktur, Arbeitsmarkt und Vermögen. Subventionen an der Tankstelle könnten diese Effekte nicht verhindern, sondern lediglich Kosten innerhalb Deutschlands umverteilen.Wirtschaftspolitik müsse daher die langfristigen Linien im Blick behalten – nicht kurzfristige Preissprünge.Links und Downloads Zur Kolumne (Webseite Table.Media) Weitere Kolumnen von Michael Böhmer im CEO.Table Stand: 27.04.2026 Haben Sie Fragen? Ihr Kontakt bei Prognos Dr. Michael Böhmer Managing Partner | Chefvolkswirt Profil ansehen