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Umweltwirtschaft NRW

Innovationsradar zur Ressourcenwende

Kategorie

Studien & Projekte

Datum

10. November 2021

Die Innovationsradare des Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW stellen herausragende Innovationen für die Umweltwirtschaft in NRW vor. Sie dienen als Impulsgeber und Diskussionsgrundlage für ein agiles Zusammenwirken aller Akteure in diesem Bereich. In Zusammenarbeit mit Prognos wurde nun das Innovationsradar zur Ressourcenwende veröffentlicht. Im Zentrum dieses Innovationsradars stehen Lösungsansätze für die Ressourcenwende – weg vom linearen hin zu einem zirkulären Wirtschaften mit effizientem und regenerativem Ressourceneinsatz. Ziel des Innovationsradars Ressourcenwende ist es, den innovativen Charakter der Umweltwirtschaft in NRW sichtbar zu machen und Innovationen anzustoßen.

Kern des Innovationsradars zur Ressourcenwende

Das Innovationsradar zur Ressourcenwende stellt spannende Einzelinnovationen vor und betrachtet sie im Kontext von Wachstumskernen mit besonderer Innovationskraft. Die zwei zentralen Themen sind dabei Innovationen für eine Circular Economy und für eine nachhaltige Bioökonomie.

Neue Technologien und Verfahren zur Gewinnung hochwertiger Sekundärrohstoffe, insbesondere im Bereich der Phosphorrückgewinnung und des Batterierecyclings, zeigen die Innovationskraft in NRW. Hierzu gehören neue Technologien für sauberes Wasser sowie zur Erschließung neuer Rohstoffquellen für den Bausektor oder zur Nutzung von CO2. Auch innovative Projekte und Gründungen für eine nachhaltige Bioökonomie werden im Innovationsradar vorgestellt. Hier sind vor allem nachwachsende Rohstoffe, nachhaltige Textilien, digitale Holz- und Forstwirtschaft sowie Digitalisierung der Landwirtschaft von zentraler Bedeutung.

Verfahren zur Erstellung des Innovationsradars

Das Innovationsradar zur Ressourcenwende wurde in einem mehrstufigen Verfahren erstellt. Zu Beginn des Projektes stand eine umfangreiche Analyse von Publikationsdatenbanken, Förderprogrammen und bestehenden Netzwerken. Neben qualitativen Analysen wurden auch quantitative Analysen mit dem Prognos Web Intelligence Tool durchgeführt. Es folgte eine Bewertung der Ergebnisse nach ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Transformationskraft und hinsichtlich ihrer Relevanz für den Standort NRW. In über 100 Fachgesprächen mit Innovationsträgerinnen und -trägern wurden die identifizierten Projekte und Gründungen validiert. Das Ergebnis lieferte 48 Einzelinnovation im Bereich biotischer und abiotischer Ressourcen, die elf Wachstumskernen zugeordnet werden können.

Zum Innovationsradar zur Ressourcenwende

Mehr zu unsere Arbeit im KNUW

Autorinnen und Autoren: Katharina Wilkskamp, Myrna Sandhövel, Romy Kölmel, Marieke Eckhardt, Hanne Hagedorn, Oliver Lühr unter Mitarbeit von Prof. Dr. Martin Faulstich (INZIN), Hartmut Schug (VDI-TZ)

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