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„Ach, das machst du also!“ – Arbeiten als Data Analyst bei Prognos

Kategorie

In eigener Sache

Datum

01. Juni 2022

„Ich habe die Freiheit, meine Arbeit selbstständig zu gestalten.“
Dr. Stefan Moog

Er hat eine Vorliebe für Daten und Modelle – deshalb wechselte Dr. Stefan Moog im Jahr 2019 seinen Karriereweg vom Projektleiter hin zum Data Analyst. Im Gespräch erzählt er, was ihn an seiner Arbeit fasziniert und warum es bei Prognos auch Steinmetze gibt.

Seit wann bist du bei Prognos? Was hast du davor gemacht?
Ich bin seit 2015 bei Prognos am Standort Freiburg tätig. Zunächst habe ich als Projektleiter begonnen, bis ich 2019 festgestellt habe, dass der Karrierepfad des Analysten bzw. Experten für mich besser passt. Zuvor war ich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig – zunächst als Doktorand, danach als Post-Doc. Neben der Promotion und den Aufgaben in der Lehre habe ich bereits dort das Projektgeschäft kennengelernt. Teilweise mit gleichen Themen, teilweise mit gleichen Auftraggebern wie bei Prognos.

Worin unterscheidet sich dein Joballtag als Data Analyst von dem eines Projektleiters oder Beraters?
Man könnte sagen, dass ich eher im Hintergrund bzw. an der Basis arbeite. Ich unterstütze unsere interdisziplinären Teams und Projekte vor allem mit Modellexpertise und bei der Datenanalyse, angefangen bei der Datenbeschaffung bis hin zur Datenvisualisierung und schließlich der Berichtslegung. Eines meiner aktuellen Steckenpferde ist das computerunterstützte Reporting mithilfe der statistischen Programmiersprache „R“. Das hat Aufbauarbeit für Entwicklung und Programmierung bedeutet, zahlt sich aber zunehmend aus, da „datenlastige“ Arbeitsschritte nun weniger zeitintensiv sind. Ein Beispiel sind Auswertungen von Umfrageergebnissen: Hierfür habe ich im vergangenen Jahr eine Toolbox programmiert, um Abbildungen und Tabellen automatisiert zu erstellen und in PowerPoint, in Excel oder in Word auszugeben.

Was ist dein Spezialgebiet?
Auch als  Datenexperte habe ich einen thematischen „Heimathafen“. In meinem Fall sind das die Themen Demografie, soziale Sicherung sowie Sozial- und Fiskalpolitik. Ich betreue unser Mikrosimulationsmodell und unser Sozialversicherungsmodell OCCUR. Ersteres kommt immer dann zum Einsatz, wenn Auswirkungen politischer Maßnahmen auf Haushalte untersucht werden sollen, beispielsweise die Mehrbelastungen infolge einer CO2-Steuer oder die Auswirkungen der Einführung des Mindestlohns. Das Sozialversicherungsmodell OCCUR ist dann gefordert, wenn Prognosen zum Rentenniveau oder zur Entwicklung der Sozialversicherungsbeiträge benötigt werden.

Welche Kompetenzen und persönlichen Eigenschaften sind für dein Tagesgeschäft besonders wichtig?
Fachexpertinnen und -experten sollten in jedem Fall eine gewisse Vorliebe für Daten, Modelle und Methoden mitbringen. Wie mein Kollege Alexander Piégsa  so schön sagt: „Wir sind die Steinmetze der Prognos.“ Da gehört es dazu, sich die (Daten-)Hände schmutzig zu machen. Kenntnisse im Programmieren sind ebenso gefragt wie die Bereitschaft, diese zu vertiefen und sich in Themen und Daten außerhalb seines „Heimathafens“ einzuarbeiten.
Als persönliche Kompetenz benötigen Expertinnen und Experten ein hohes Maß an Teamfähigkeit. Das gilt für fast alle bei Prognos. In unseren interdisziplinären Projekten arbeite ich bisweilen mehreren Kolleginnen und Kollegen gleichzeitig zu. Gerade bei digitalen Technologien ist viel Geduld gefordert und die Fähigkeit, komplexe oder technische Sachverhalte in verständliche Sprache zu übersetzen.

Welches Utensil oder Gadget darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen und warum?
Das Erste, das ich morgens mache, ist, „RStudio“ (eine Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache „R“) zu öffnen. Deswegen darf an meinem Arbeitsplatz auch meine „RStudio“-Kaffeetasse nicht fehlen. Meine Einstellung, die ich mir bei meinem Einstieg bei Prognos angeeignet habe: Nicht mehr abhängig zu sein von Lizenzsoftware und stattdessen auf Open-Source zu setzen.

Tasse von Stefan Moog
Prognos AG

Was motiviert dich für deine Arbeit bei Prognos? Gibt es sichtbare Ergebnisse in der Gesellschaft, der Politik oder beim Kunden, auf die du besonders gern zurückblickst?
Ich habe die Freiheit, meine Arbeit selbstständig zu gestalten: Ich kann die Themen mit meinen Methoden bearbeiten, denn mit welchen Werkzeugen ich zum Ziel komme, ist mir überlassen. Spannend und motivierend fand ich von Anfang an die Themenvielfalt und die Möglichkeit, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Außerdem kann ich im Rahmen von größeren oder kleineren Innovationsprojekten neue Ideen ausprobieren und digitale Werkzeuge weiterentwickeln. Und nicht zuletzt: Die größte Motivation für meine Arbeit sind, neben der Themenvielfalt, die Menschen bei Prognos.

Senior Experte Stefan Moog am Arbeitsplatz
Prognos AG


Vielen Dank für den Bericht und die Einblicke in deinen Arbeitsalltag, lieber Stefan!

Zum Profil von Dr. Stefan Moog

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