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Diskussion mit Akteurinnen und Akteuren zum Projektauftakt

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Wie kann das ökonomische Verständnis von Klimawandelfolgen gestärkt werden? Zu dieser Frage fand im Kontext des Projektes am 19. Mai ein Workshop mit Akteurinnen und Akteuren statt. Mit großem Erfolg, wie Prognos-Experte und Projektleiter Jan Trenczek sagt: „Wir haben mit über 100 Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Deutschen Anpassungsstrategie diskutiert und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Die Ansätze werden wir im Rahmen des Projektes diskutieren und weiterentwickeln“.

Zu Beginn des Workshops stellte das IÖW erste Projektergebnisse zur Systematisierung der Kostendimensionen von Klimaschäden vor. Diese lassen sich sowohl in direkte als auch indirekte (Folge-)Schäden durch klimawandelbedingte Ereignisse einteilen, und können sowohl in monetären als auch nicht-monetären Dimensionen auftreten. Für die Ermittlung der tatsächlichen Schadenskosten ist diese Einteilung von hoher Relevanz: So sind direkte Schäden an Gebäuden infolge eines Hochwassers deutlich präziser zu erfassen als Kosten durch Krankheiten oder Todesfälle, die infolge einer extremen Hitzewelle auftreten.

Der zweite Teil des Tages diente dem interaktiven Austausch der Teilnehmenden in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen: In insgesamt drei Gruppen diskutierten die Teilnehmenden jeweils zu Schäden an Gebäuden und Infrastruktur, in der Land – und Forstwirtschaft sowie zu Gesundheitsschäden und sozialen Effekten des Klimawandels.

Zentrale Botschaft des Workshops, die auch von den Teilnehmenden mehrfach angesprochen wurde: Die systematische Erfassung der Gesamtschäden des Klimawandels stellt ein komplexes Vorhaben dar, das mit hohen Anforderungen an die Untersuchungs- und Modellierungsmethodik einhergeht. Trotz der offenkundigen Unsicherheiten generiert eine Quantifizierung jedoch einen deutlichen Informationsmehrwert und ist daher sinnvoll.

Die Ergebnisse des Workshops werden zeitnah auf der Website des IÖW zur Verfügung gestellt.

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Ihr Kontakt bei Prognos

Oliver Lühr

Partner, Bereichsleitung Umwelt-, Kreislaufwirtschaft & Klimawandel

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Dr. Jan Trenczek

Senior Projektleiter

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