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Die Energiewende im Wärmebereich

Kategorie

Aus dem Projekt

Datum

24. Januar 2022

Während im Stromsektor im Rahmen der Energiewende in den vergangenen Jahren substanzielle Erfolge erzielt wurden, besteht im Bereich Wärme – dem Sektor mit dem höchsten Verbrauch  in Deutschland – dringender Handlungsbedarf. Erfahrungen aus dem europäischen Ausland können Diskussionsimpulse für die Wärmewende in Deutschland geben und neue Lösungswege aufzeigen.

Vorgehensweise

Im Auftrag der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) wurden Entwicklungen der Wärmemärkte in insgesamt fünf Ländern – Dänemark, Finnland, Frankreich, Niederlande und Schweden – näher analysiert. Untersucht wurden dabei die wichtigsten Instrumente zur Förderung erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung, zur Steigerung der Energieeffizienz, für Energieeinsparungen im Wärmesektor und zur Dekarbonisierung der Versorgungsseite. In diesem Projekt arbeiten wir gemeinsam mit dem ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH, dem Öko-Institut e.V. und IER Stuttgart.

Kernergebnisse

Der Vergleich der fünf Länder zeigt, dass sich die Umsetzungsstände der Wärmewende im Gebäudesektor innerhalb Europas deutlich unterscheiden. So ist in den nordischen Ländern die Wärmewende in Gebäuden nahezu abgeschlossen (Schweden) bzw. weit vorangekommen (Finnland und Dänemark), während andere Länder, wie auch Deutschland, noch am Anfang des Weges stehen. Der Bericht analysiert, wie die Wärmewende in den nordischen Ländern so erfolgreich werden konnte und stellt nachahmenswerte Beispiele aus den fünf betrachteten Ländern vor.

Links und Downloads

Bericht Wärmewende: Die Energiewende im Wärmebereich (bfee-online.de)

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Dominik Rau

Projektleiter

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