Umweltbundesamt (UBA)
laufend
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH, adelphi research gGmbH, AtmoVera GmbH, EURAC Research
Ist Deutschland auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet?
Das Umweltbundesamt hat Prognos und seine Partner damit beauftragt, die nächste Klimarisikoanalyse (KRA) zu erstellen. Die KRA 2028/2029 knüpft an die Klimawirkungs- und Risikoanalyse von 2021 an und entwickelt deren Methoden und Inhalte weiter. Sie untersucht auf Grundlage von aktuellen Klimaszenarien, welche Handlungsfelder, Regionen und Klimawirkungen besonders hohe Risiken bergen und bereitet die Ergebnisse so auf, dass Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sie nutzen können.
Das Klimaanpassungsgesetz verpflichtet die Bundesregierung, alle acht Jahre eine wissenschaftlich fundierte Klimarisikoanalyse zu erstellen (§ 4 KAnG). Die KRA ist der zentrale Pfeiler der nationalen Klimaanpassungspolitik und dient als Grundlage für strategische Entscheidungen in nationalen Klimaanpassungsplänen. Die vorherige KRA stammt aus dem Jahr 2021.
Die Klimarisikoanalyse beinhaltet:
Die Ergebnisse fließen anschließend in die Maßnahmenplanung ein – unter anderem im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS), des Aktionsplans Anpassung (APA) und weiterer strategischer Programme.
Das Projekt führt Prognos gemeinsam mit dem IÖW (Projektleitung), der adelphi research gGmbH, der AtmoVera GmbH und EURAC Research durch. Prognos übernimmt dabei insbesondere die Verantwortung für die integrierte Analyse sowie die Bewertung der Klimarisiken in den Handlungsfeldern Gesundheit und Infrastruktur.
Weitere Informationen auf der UBA-Webseite
Projektteam: Lukas Sander, Milena Miechielsen, Michelle Reuter, Paulin Zahn
Stand: 11.03.2026
Senior Projektleiter | Themenleitung Klimafolgen und -anpassung
Projektleiterin | Klimafolgen und -anpassung
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