Stiftung Klimaneutralität GmbH
2025
Energetische Gebäudesanierung reduziert einerseits den Energieverbrauch von Gebäuden und erfordert andererseits hohe Investitionen. Gleichzeitig hat sie sektorübergreifende Effekte auf das Energiesystem. Doch in welchem Maße?
Im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität haben wir untersucht, wie sich unterschiedliche Sanierungsraten auf den Energieverbrauch, das Stromsystem und die Kosten im Gebäude- und Energiesektor auswirken.
Die energetische Sanierung von Gebäuden senkt den Wärme- und folglich den Strombedarf von Gebäuden. Damit einher gehen verringerte Energiekosten, eine höhere Resilienz gegenüber Preisschocks und geringere Importabhängigkeiten.
Gleichzeitig ist die energetische Gebäudesanierung mit hohen Investitionen und langen Amortisationszeiten verbunden. Eine geringere Sanierungsrate senkt die Investitionskosten im Gebäudesektor, erhöht jedoch den Energieverbrauch von Gebäuden und damit die Nachfrage nach Strom und Fernwärme. Dies führt wiederum zu höheren Kosten im Energiesystem.
Diese Zielkonflikte sind Gegenstand der politischen Debatte zur Sanierungsrate im Gebäudesektor. Unsere Szenarioanalyse bildet eine belastbare quantitative Grundlage, um die Auswirkungen veränderter Sanierungsraten auf das Energiesystem fundiert bewerten zu können und leistet damit einen wissenschaftlichen Beitrag zur Diskussion.
Um die Auswirkungen unterschiedlicher Sanierungsraten auf den Energieverbrauch und die Kosten darzustellen, haben wir zwei Szenarien gebildet.
Zur Studie (PDF)
Weitere Informationen auf der Webseite von Stiftung Klimaneutralität
Projektteam: Elias Althoff, Dr. Andreas Kemmler, Aurel Wünsch, Marco Wünsch, Inka Ziegenhagen
Stand: 16.12.2025
Projektleiter
Prinzipal
Im Rahmen der Energy Efficiency Financing Coalition wurde Prognos als Mitglied des österreichischen National Hub ausgewählt. Dort wirken wir in der Arbeitsgruppe für kleine und mittlere Unternehmen mit und bringen unsere Expertise zu Energieeffizienz und deren Finanzierung ein.
Welche Rolle spielt Kraft-Wärme-Kopplung im klimaneutralen Energiesystem? Für das BMWE bewerteten wird die Entwicklung, Potenziale und Reformbedarf des KWKG.
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos verfasste eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
Unsere Studie für die Europäische Umweltagentur zeigt: Die Dynamik der Clean-Tech-Industrie ist hoch – doch qualifizierte Arbeitskräfte werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Net-Zero-Ziele der EU.
Für eine öffentliche Einrichtung in Österreich entwickelte Prognos ein datenbasiertes Analysetool, das die Leistungsfähigkeit von Forschung, Technologie und Innovation entlang der Energiewende systematisch bewertet.
Wie kann sich die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein an den Klimawandel anpassen? Wir entwickelten Beratungsunterlagen, damit Klimaanpassung praxisnah in die landwirtschaftliche Beratung integriert werden kann.
Für die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur haben wir die wirtschaftliche Lage und Entwicklungspotenziale von Windkraft, Solar und Co. mit Sonderfokus auf Wasserstoff in der Stadt und Metropolregion Hamburg untersucht.
Prognos unterstützte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bei der Erstellung der Kraftwerksstrategie.
Prognos untersuchte für die Carbon Management Allianz, wie der Markthochlauf einer multimodalen CO₂-Infrastruktur gestaltet werden kann und welche Rahmenbedingungen einen schnellen und wirtschaftlich tragfähigen Ausbau ermöglichen.
Der Klimawandel treibt die Hitze voran – ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Welche Maßnahmen helfen? Prognos und EPC entwickelten einen Hitzeaktionsplan für Thüringen.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.