Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
laufend
Wie hoch sind die Schäden, die Katastrophenereignisse in Deutschland tatsächlich verursachen? Obwohl Extremwetter, Krisen und andere Katastrophenereignisse zunehmen, fehlen bislang einheitliche und vergleichbare Daten zu ihren Auswirkungen. Dabei sind genau diese Informationen entscheidend, um Risiken besser zu verstehen, Vorsorgemaßnahmen gezielt auszurichten und den Bevölkerungsschutz wirksam weiterzuentwickeln.
Im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) analysiert Prognos Datenquellen, Indikatoren und Methoden zur Erfassung von Schäden und Verlusten durch Katastrophenereignisse in Deutschland. Das Ziel: eine Best-Practice-Methode zu entwickeln, mit der Schäden künftig systematisch, nachvollziehbar und vergleichbar erfasst werden können.
Die entwickelte Methodik wird anhand vergangener Ereignisse wie Fluten oder Dürren erprobt und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Die Ergebnisse werden in einem Forschungsbericht sowie ergänzenden Factsheets aufbereitet und schaffen damit eine Grundlage für zukünftige Risikobewertung, Vorsorge und Katastrophenrisikomanagement.
Die Ergebnisse des Projekts sollen langfristig dazu dienen, den deutschen Monitoringpflichten im Rahmen des Sendai-Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge 2015–2030 nachzukommen.
Projektteam: Lukas Sander, Dr. Jan Trenczek, Max Willinghöfer
Stand: 23.07.2026
Senior Projektleiter | Themenleitung Klimafolgen und -anpassung
Senior Projektleiter, Leitung Corporate Services
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