Messe München GmbH
2026
Messen sind Schaufenster für Innovationen und zugleich ein oft unterschätzter Wirtschaftsfaktor. Wie stark diese Effekte tatsächlich sind und welche Regionen davon profitieren, analysierten wir für die Messe München. Unsere Studie zeigt die direkten, indirekten und induzierten Effekte der Veranstaltungen der Messe München in München, Bayern und Deutschland.
Die Veranstaltungen der Messe München sichern in einem durchschnittlichen Messejahr deutschlandweit 4,45 Milliarden Euro Umsatz und rund 34.400 Arbeitsplätze – davon 2,33 Milliarden Euro Umsatz und rund 17.600 Jobs allein in München.
Besuchende geben 55 Prozent ihrer Ausgaben für Reisen aus. Weitere 37 Prozent entfallen auf Verpflegung und Übernachtung. Die restlichen Ausgaben betreffen private Einkäufe, Messeeintritte sowie Freizeitangebote.
Die Hauptkosten entstehen durch Standmiete, -betrieb und -bau, die 63 Prozent ausmachen. Für Übernachtung und Verpflegung entfallen 14 Prozent der Ausgaben, Reisekosten belaufen sich auf sieben Prozent. Die verbleibenden Kosten verteilen sich auf Einkäufe, Ausgaben für Kulturveranstaltungen, externes Personal und sonstige Kosten wie Werbung und Events.
Für die Quantifizierung der wirtschaftlichen Effekte setzte das Projektteam auf eine wissenschaftlich etablierte Methodik:
Zum Bericht (PDF)
Zum Executive Summary (PDF)
Weitere Informationen auf der Webseite der Messe München
Zur Übersicht der Studienreihe „Messewirtschaft im Blick“
Projektteam: Jakob Ambros, Renke Janshen, Fabian Malik, Dr. Andreas Sachs, Eva Willer
Stand: 19.05.2026
Senior Projektleiter
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos schreibt dazu eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
„Erst die Bremsen lösen, dann gezielt unterstützen.“ Dr. Michael Böhmer plädiert in seiner August-Kolumne für bessere Rahmenbedingungen für alle Unternehmen, eine klar begrenzte Industriepolitik und mehr Investitionen in Wachstum.
Die EU ist zentral für Deutschlands Wirtschaft. Unsere Studie für die vbw zeigt, wie stark Wachstum, Beschäftigung und Wertschöpfung vom europäischen Binnenmarkt abhängen.
Die European Cluster Collaboration Platform hat zum Ziel, die europäische Wirtschaft durch Zusammenarbeit zu stärken. Gemeinsam mit Partnern entwickelten wir die ECCP zur zentralen Anlaufstelle für Clusterorganisationen in Europa weiter.
Die Weltwirtschaft gerät zunehmend unter Druck. Unser Report für die vbw zeigt, wie Geopolitik, Demografie, Klimawandel und Technologie Bayern und Deutschland bis 2045 prägen.
In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt zeigen Dr. Michael Böhmer und Henning Vöpel, dass Deutschland nur mit mehr Wettbewerb auf einen höheren Wachstumspfad zurückkehren kann.
Wie steht es um die Innovationsintensität kleiner und mittlerer Unternehmen in Nord-rhein-Westfalen? Für das Wirtschaftsministerium NRW geben wir Impulse für eine Weiterentwicklung des nordrhein-westfälischen Innovationssystems.
Trotz wieder höherer Arbeitslosigkeit wird nicht Jobmangel, sondern Arbeitskräftemangel den Arbeitsmarkt prägen – vor allem getrieben durch die demografische Entwicklung. Die CEO.Table Kolumne im Juli von Dr. Michael Böhmer zu den Knappheitsverhältnissen am Arbeitsmarkt.
Wie stark beeinflusst die Bahn die Attraktivität von Standorten für Unternehmen und Bevölkerung? Das untersuchten wir im Auftrag das Deutschen Zentrums für Schie-nenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt.
Wie beeinflussen Investitionen in die Industriepolitik die regionale Entwicklung in Europa? Prognos analysiert, wie sich unterschiedliche strategische Ausrichtungen in der Industriepolitik auf die Regionen auswirken.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.