Wirtschaftliche Effekte der Messe München

Auftraggeber

Messe München GmbH

Jahr

2026

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Messen sind Schaufenster für Innovationen und zugleich ein oft unterschätzter Wirtschaftsfaktor. Wie stark diese Effekte tatsächlich sind und welche Regionen davon profitieren, analysierten wir für die Messe München. Unsere Studie zeigt die direkten, indirekten und induzierten Effekte der Veranstaltungen der Messe München in München, Bayern und Deutschland.  

Hohe Wertschöpfung mit bundesweiter Wirkung

Die Veranstaltungen der Messe München sichern in einem durchschnittlichen Messejahr deutschlandweit 4,45 Milliarden Euro Umsatz und rund 34.400 Arbeitsplätze – davon 2,33 Milliarden Euro Umsatz und rund 17.600 Jobs allein in München.

  • Starke fiskalische Effekte: Insgesamt entstehen 726 Millionen Euro Steuereinnahmen, von denen Bund, Länder und Kommunen profitieren. 47 Millionen Euro entfallen auf die Landeshauptstadt München.
  • Hohe Umwegrendite: Jeder Euro Messeumsatz erzeugt insgesamt 10,42 Euro Kaufkraft. Eine Million Euro Messeumsatz sichert 81 Arbeitsplätze und 10 Millionen Euro Messeumsatz generiert 17 Millionen Euro Steuereinnahmen.
  • Breite Branchenwirkung: Besonders profitieren messenahe Dienstleistungen, wie Wach-, Sicherheits- oder Reinigungsdienstleistungen, das Gastgewerbe und der Handel. Überregional wirken Effekte vor allem im Transportwesen und im Standbau.

Wofür geben Besuchende Geld aus?

Besuchende geben 55 Prozent ihrer Ausgaben für Reisen aus. Weitere 37 Prozent entfallen auf Verpflegung und Übernachtung. Die restlichen Ausgaben betreffen private Einkäufe, Messeeintritte sowie Freizeitangebote.

Wofür geben Ausstellende ihr Geld aus?

Die Hauptkosten entstehen durch Standmiete, -betrieb und -bau, die 63 Prozent ausmachen. Für Übernachtung und Verpflegung entfallen 14 Prozent der Ausgaben, Reisekosten belaufen sich auf sieben Prozent. Die verbleibenden Kosten verteilen sich auf Einkäufe, Ausgaben für Kulturveranstaltungen, externes Personal und sonstige Kosten wie Werbung und Events.

Unsere Vorgehensweise

Für die Quantifizierung der wirtschaftlichen Effekte setzte das Projektteam auf eine wissenschaftlich etablierte Methodik:  

  • Durchführung umfangreicher Befragungen von Besuchenden und Ausstellenden
  • Hochrechnungen und Regionalisierungen zur Ableitung regionaler und überregionaler Effekte
  • Einsatz des regionalwirtschaftlichen Input‑Output‑Modells REGINA, um direkte, indirekte und induzierte Auswirkungen präzise abzubilden
  • Klare fiskalische Bewertung zur Ermittlung der Steuerwirkungen  

Unsere Stärken in diesem Projekt  

  • Einsatz eines regionalwirtschaftlichen Modells zur präzisen Bestimmung regionaler Wirkungen
  • Belastbare und nachvollziehbare Methodik für aussagekräftige Ergebnisse
  • Kundenorientierte Darstellung und Kommunikation der Resultate  

Links und Downloads  

Zum Bericht (PDF)  

Zum Executive Summary (PDF)

Weitere Informationen auf der Webseite der Messe München

Zur Übersicht der Studienreihe „Messewirtschaft im Blick“

Projektteam: Jakob Ambros, Renke Janshen, Fabian Malik, Dr. Andreas Sachs, Eva Willer

Stand: 19.05.2026

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Dr. Andreas Sachs

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Fabian Malik

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