Industrielle Souveränität und regionale Ungleichheiten in der EU

Auftraggeber

ESPON EGTC

Jahr

laufend

Partner

CSIL, Universität Bielefeld, Université Côte d‘Azur, Prof. Iammarino, Prof. Radosevic


Halbleiter, künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien: Die EU will ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Doch eine zentrale Frage ist: Werden alle Regionen gleichermaßen von der angestrebten industriellen Souveränität profitieren, oder wächst die Ungleichheit?

Das PROPOLIS-Projekt untersucht, wie Industriepolitik die regionale Entwicklung in Europa beeinflusst und wie sich der europäische Zusammenhalt sichern lässt.  

Prognos und seine Partner analysieren dafür, wie verschiedene industriepolitische Strategien sich auf die Regionen auswirken. Sie identifizieren Regionen, denen Ausgrenzung droht, und untersuchen, wie Strategien für mehr industriellen Souveränität positive Effekte entfalten können.

Da Investitionen zunehmend in Zukunftsbranchen wie grünen Wasserstoff und fortschrittliche Fertigung fließen, droht eine Konzentration der Wirtschaftskraft auf ohnehin starke Regionen. PROPOLIS wird deshalb:  

  • die industriepolitische Landschaft der EU erfassen,  
  • territoriale Auswirkungen in verschiedenen Szenarien analysieren und  
  • Bedingungen für positive Effekte in weniger entwickelten Regionen herausarbeiten.  

Unsere Vorgehensweise

PROPOLIS (Projecting Regional Outcomes of Policies aimed at Industrial Sovereignty) ist ein zweijähriges, praxisnahes Forschungsprojekt im Rahmen des ESPON-2030-Programms. Prognos leitet das PROPOLIS gemeinsam mit der Université Côte d’Azur, der Universität Bielefeld und dem CSIL. Für das Projekt erstellen wir Policy Briefs, ein interaktives Datenportal und Empfehlungen für die zukünftige Politik auf EU- und regionaler Ebene.

Im Zentrum steht ein agentenbasiertes Modell, das simuliert, wie Unternehmen, Arbeitnehmende und Regionen auf politische Veränderungen reagieren. Ergänzend entwickeln wir Zukunftsszenarien, die folgende Aspekte beleuchten:  

  • eine Basisentwicklung,  
  • gezielte politische Maßnahmen und  
  • adaptive regionale Reaktionen.  

Links und Downloads

Mehr Informationen auf der ESPON-Webseite (auf Englisch)

Projektteam: Bianca Illing, Dr. Jan-Philipp Kramer, Lorenzo Pelizzari, Fabian Schmidt, Vincent Vogelsang, Miguel Wahle

Stand: 06.07.2026

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Ihr Kontakt bei Prognos

Dr. Jan-Philipp Kramer

Partner, Leitung EU-Services

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