ESPON EGTC
laufend
CSIL, Universität Bielefeld, Université Côte d‘Azur, Prof. Iammarino, Prof. Radosevic
Halbleiter, künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien: Die EU will ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Doch eine zentrale Frage ist: Werden alle Regionen gleichermaßen von der angestrebten industriellen Souveränität profitieren, oder wächst die Ungleichheit?
Das PROPOLIS-Projekt untersucht, wie Industriepolitik die regionale Entwicklung in Europa beeinflusst und wie sich der europäische Zusammenhalt sichern lässt.
Prognos und seine Partner analysieren dafür, wie verschiedene industriepolitische Strategien sich auf die Regionen auswirken. Sie identifizieren Regionen, denen Ausgrenzung droht, und untersuchen, wie Strategien für mehr industriellen Souveränität positive Effekte entfalten können.
Da Investitionen zunehmend in Zukunftsbranchen wie grünen Wasserstoff und fortschrittliche Fertigung fließen, droht eine Konzentration der Wirtschaftskraft auf ohnehin starke Regionen. PROPOLIS wird deshalb:
PROPOLIS (Projecting Regional Outcomes of Policies aimed at Industrial Sovereignty) ist ein zweijähriges, praxisnahes Forschungsprojekt im Rahmen des ESPON-2030-Programms. Prognos leitet das PROPOLIS gemeinsam mit der Université Côte d’Azur, der Universität Bielefeld und dem CSIL. Für das Projekt erstellen wir Policy Briefs, ein interaktives Datenportal und Empfehlungen für die zukünftige Politik auf EU- und regionaler Ebene.
Im Zentrum steht ein agentenbasiertes Modell, das simuliert, wie Unternehmen, Arbeitnehmende und Regionen auf politische Veränderungen reagieren. Ergänzend entwickeln wir Zukunftsszenarien, die folgende Aspekte beleuchten:
Mehr Informationen auf der ESPON-Webseite (auf Englisch)
Projektteam: Bianca Illing, Dr. Jan-Philipp Kramer, Lorenzo Pelizzari, Fabian Schmidt, Vincent Vogelsang, Miguel Wahle
Stand: 06.07.2026
Partner, Leitung EU-Services
Für die Europäische Kommission untersuchten wir, wie die EU von der Bioökonomie profitieren kann.
Das HFSP fördert bahnbrechende Forschung im Bereich der Biowissenschaften. Prognos und Digital Science evaluierten die Wirksamkeit des Programms.
Europa hat eine starke Forschung, aber zu wenig Markterfolg. Der European Innovation Act soll das ändern, strukturelle Hemmnisse abbauen und dadurch Innovation in der EU spürbar stärken. Prognos unterstützte bei der Erarbeitung.
Unsere Studie für die Europäische Umweltagentur zeigt: Die Dynamik der Clean-Tech-Industrie ist hoch – doch qualifizierte Arbeitskräfte werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Net-Zero-Ziele der EU.
Die EU ist zentral für Deutschlands Wirtschaft. Unsere Studie für die vbw zeigt, wie stark Wachstum, Beschäftigung und Wertschöpfung vom europäischen Binnenmarkt abhängen.
Die European Cluster Collaboration Platform hat zum Ziel, die europäische Wirtschaft durch Zusammenarbeit zu stärken. Gemeinsam mit Partnern entwickelten wir die ECCP zur zentralen Anlaufstelle für Clusterorganisationen in Europa weiter.
Wie lassen sich Chancen, Ressourcen und Risiken gerecht zwischen den Generationen verteilen? Im Projekt LIFe untersuchen wir für die Europäische Kommission, wie sich zentrale Lebensbereiche im Lebensverlauf und zwischen Generationen entwickeln.
Im Rahmen der EFRE-Förderung 2021-2027 hat das Land Nordrhein-Westfalen eine regionale Innovationsstrategie entwickelt (RIS3). Prognos ist für das Monitoring und die Evaluation der Strategie zuständig.
Die CCRI fokussiert die Umsetzung einer Circular Economy in europäischen Städten und Regionen. Prognos begleitet die Initiative als Projektpartner im dazugehörigen Coordination and Support Office.
Im Auftrag der Europäischen Kommission analysierten wir, wie S3-Strategien auf regionaler Ebene umgesetzt werden.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.