Europäische Kommission/DG REGIO
2025
CSIL
Wie wirksam setzen Europas Regionen ihre Smart Specialisation Strategien (S3) um – und welchen Beitrag leisten sie zur Förderung von Innovation, industrieller Transformation und Wettbewerbsfähigkeit?
Im Auftrag der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (GD REGIO) der Europäischen Kommission hat Prognos die Umsetzung und Wirksamkeit der S3-Strategien in der Förderperiode 2021–2027 analysiert. Ziel der Studie war es, ein vertieftes Verständnis für regionale Umsetzungspraktiken, erzielte Wirkungen und bestehende Herausforderungen zu gewinnen.
Ein regional abgestimmtes Verhältnis zwischen thematischen (vertikalen) und querschnittlichen (horizontalen) Prioritäten ist entscheidend. Dafür sind leistungsfähige institutionelle Strukturen und eine systematische Einbindung relevanter Akteure erforderlich. Interregionale Zusammenarbeit kann nur gelingen, wenn die beteiligten Akteure über ausreichende Handlungsspielräume verfügen. Reformen sollten daher kontextspezifisch ausgestaltet und in eine klare strategische Gesamtarchitektur eingebettet werden.
Monitoring- und Evaluierungssysteme sollten stärker als Steuerungsinstrumente genutzt werden. Ein harmonisiertes System zur kontinuierlichen Bewertung von Ergebnissen kann wesentlich dazu beitragen, S3-Strategien wirksam in konkrete Fortschritte für Europas Regionen zu übersetzen.
Seit ihrer Einführung in der EU-Kohäsionspolitik für die Förderperiode 2014–2020 haben sich die S3-Strategien deutlich weiterentwickelt. Die frühere Voraussetzung einer Innovationsstrategie für den Zugang zu EFRE-Mitteln (Ex-ante-Konditionalität) wurde in der Förderperiode 2021–2027 durch eine thematische „grundlegende Voraussetzung“ (sog. „enabling conditions“) in der EU-Regulation ersetzt. Diese basiert auf sieben klar definierten Kriterien und legt stärkeren Wert auf Governance-Strukturen, klare Zuständigkeiten sowie wirksame Monitoring- und Evaluierungssysteme.
Prognos hat gemeinsam mit CSIL für diese Studie einen umfassenden methodischen Ansatz genutzt, bestehend aus:
Erste Ergebnisse wurden im Juni 2025 auf der S3-Konferenz der Europäischen Kommission vorgestellt.
Zum Bericht (PDF, EN)
Zu den Kernergebnissen (PDF, EN)
Zu den Fallstudien (PDF, EN)
Projektteam: Dr. Jan-Philipp Kramer (Projektleiter), Dr. Jonathan Eberle, Dr. Eva Dantas, Felix Ginzinger, Francesco Fumagalli, Paulius Mater-Pranskevicius, Paul Möhlmann, Fabian Schmidt, Johanna Thierstein, Isabel Schöfl, Dr. Justyna Kramarczyk, Vincent Vogelsang, Joseba Unzaga Rubio
Stand: 14.04.2026
Partner, Leitung EU-Services
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