Bertelsmann Stiftung
2026
Die Circular Economy verfolgt ein klares Ziel: Materialien sollen möglichst lange im Kreislauf bleiben, Abfälle gar nicht erst entstehen. Sie ersetzt das lineare Modell „Produzieren – Nutzen – Entsorgen“ durch „Vermeiden – Wiederverwenden – Reparieren – Recyceln“. Dafür müssen sich nicht nur die Produktgestaltung, sondern auch die Geschäftsmodelle ändern, um Werte zu erhalten und unternehmerische Risiken zu reduzieren.
Doch wie gut ist Deutschland aufgestellt, um den Übergang zu einer Circular Economy zu gestalten? Die Transformationsaktivitäten, die Rückschlüsse auf das Innovationsgeschehen erlauben, sind Patente und Publikationen, die von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erstellt werden. In unserer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersuchten wir daran, mit welchen Ideen und Themen Deutschland die Transformation vorantreibt.
Die Analyse zeigt: Deutschland gehört global zu den führenden Innovationsstandorten, doch der internationale Wettbewerb nimmt rasant zu. Eine weitere Stärkung der deutschen Circular-Economy-Innovationslandschaft ist notwendig.
Für die Studie untersuchten wir technologisch, thematisch und im internationalen Vergleich die Innovationslandschaft der Circular Economy. Wir analysierten Patentdaten, Publikationen und regionale Schwerpunkte und betrachteten die Rollen zentraler Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft. KI-gestützte Trendanalysen ermöglichten eine systematische Identifikation globaler und nationaler Technologie- und Innovationsfelder. Hierfür kam das von Prognos entwickelte InSciT-Tool zum Einsatz. Auf dieser Basis bewerteten wir Deutschlands Position, seine Stärken und seine Schwächen sowie daraus entstehende Handlungsansätze.
Zur Studie (PDF)
Weitere Informationen auf der Webseite der Bertelsmann Stiftung
Projektteam: Philipp Hutzenthaler, Jannis Lambert, Yanik Moldt, Johanna Thierstein
Stand: 11.02.2026
Prinzipal
Projektleiter
Messen bündeln Nachfrage, beschleunigen Innovationen und schaffen damit Wertschöpfung. Wir untersuchten die wirtschaftlichen Effekte von Eigen- und Gastmessen der Deutschen Messe AG für Hannover, Niedersachsen und ganz Deutschland.
Für die Europäische Kommission untersuchten wir, wie die EU von der Bioökonomie profitieren kann.
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos verfasste eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
Europa hat eine starke Forschung, aber zu wenig Markterfolg. Der European Innovation Act soll das ändern, strukturelle Hemmnisse abbauen und dadurch Innovation in der EU spürbar stärken. Prognos unterstützte bei der Erarbeitung.
Unsere Studie für die Europäische Umweltagentur zeigt: Die Dynamik der Clean-Tech-Industrie ist hoch – doch qualifizierte Arbeitskräfte werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Net-Zero-Ziele der EU.
In einem Gastbeitrag für die neue caritas zeigt Dr. Oliver Ehrentraut, warum die Sozialwirtschaft ihre Personalstrategien neu ausrichten muss. Recruiting bleibt wichtig, wird aber nicht ausreichen.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Betrieben angekommen, ihr produktiver Einsatz bleibt im Mittelstand jedoch oft oberflächlich. In einem Gastbeitrag analysiert Alice Greschkow vier zentrale Stolperfallen, die die KI-Einführung in KMU ausbremsen.
Für die vbw analysierte Prognos die internationalen Absatzmärkte bayerischer und deutscher Unternehmen in zehn technologischen Zukunftsfeldern.
„Erst die Bremsen lösen, dann gezielt unterstützen.“ Dr. Michael Böhmer plädiert in seiner August-Kolumne für bessere Rahmenbedingungen für alle Unternehmen, eine klar begrenzte Industriepolitik und mehr Investitionen in Wachstum.
Die EU ist zentral für Deutschlands Wirtschaft. Unsere Studie für die vbw zeigt, wie stark Wachstum, Beschäftigung und Wertschöpfung vom europäischen Binnenmarkt abhängen.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.