Europäische Kommission DG Forschung und Innovation
2026
CSIL, Ecorys
Europa gehört weltweit zu den führenden Regionen in Forschung und Technologie – doch viele Ideen erreichen den Markt nicht. Patente werden zu selten genutzt. Wichtige Standards fehlen. Universitäten wie Forschungseinrichtungen stehen vor strukturellen Hürden, wenn es darum geht, Innovationen tatsächlich zu kommerzialisieren.
Der European Innovation Act soll das ändern. Das Gesetz schafft einen Rahmen, der Innovation einfacher macht, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft fördert und Märkte, Kapital, Talente und Infrastruktur öffnet. Er stärkt Unternehmen, die neue Technologien voranbringen, und macht den EU-Binnenmarkt attraktiver für Gründerinnen und Gründer.
Im Auftrag der Europäischen Kommission unterstützte Prognos mit CSIL und Ecorys dabei, ein robustes Fundament für dieses Gesetz zu erarbeiten. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer umfassenden Evidenzbasis, die Wirkungen, Kosten und Vorteile der vorgesehenen Maßnahmen bewertet.
Am 09.09.2026 stellte die Kommission den European Innovation Act vor.
Die Untersuchung umfasste sämtliche 27 EU-Mitgliedstaaten und folgte den Better Regulation Guidelines der Europäischen Kommission. Sie gliedert sich in acht aufeinander abgestimmte Arbeitspakete:
Prognos verantwortete insbesondere die Arbeitspakete Eins und Zwei. Mit Hilfe von KI und menschlicher Expertise führte das Team eine Literaturanalyse (systematic review) zu den einzelnen Problemfeldern und ein Screening von Politikmaßnahmen in den EU-Mitgliedsstaaten sowie der USA, Großbritannien und der Schweiz durch. Darüber hinaus wirkte das Projektteam an der Entwicklung und Verfeinerung politischer Optionen, deren Vergleich sowie an den abschließenden Analysen und der Erstellung des finalen Berichts mit.
Zum Staff Working Paper (auf Englisch)
Weitere Infos zur Adaption des European Innovation Acts
Weitere Hintergrundinfos auf der Webseite der Europäischen Kommission (auf Englisch)
Projektteam: Daniel Gehrt, Jakobus Kai Jaspersen, Isabel Caroline Schöfl, Dr. Thomas Stehnken
Stand: 10.09.2026
Prinzipal
Senior Projektleiter
Unsere Studie für die Europäische Umweltagentur zeigt: Die Dynamik der Clean-Tech-Industrie ist hoch – doch qualifizierte Arbeitskräfte werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Net-Zero-Ziele der EU.
In einem Gastbeitrag für die neue caritas zeigt Dr. Oliver Ehrentraut, warum die Sozialwirtschaft ihre Personalstrategien neu ausrichten muss. Recruiting bleibt wichtig, wird aber nicht ausreichen.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Betrieben angekommen, ihr produktiver Einsatz bleibt im Mittelstand jedoch oft oberflächlich. In einem Gastbeitrag analysiert Alice Greschkow vier zentrale Stolperfallen, die die KI-Einführung in KMU ausbremsen.
Für die vbw analysierte Prognos die internationalen Absatzmärkte bayerischer und deutscher Unternehmen in zehn technologischen Zukunftsfeldern.
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos schreibt dazu eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
„Erst die Bremsen lösen, dann gezielt unterstützen.“ Dr. Michael Böhmer plädiert in seiner August-Kolumne für bessere Rahmenbedingungen für alle Unternehmen, eine klar begrenzte Industriepolitik und mehr Investitionen in Wachstum.
Die EU ist zentral für Deutschlands Wirtschaft. Unsere Studie für die vbw zeigt, wie stark Wachstum, Beschäftigung und Wertschöpfung vom europäischen Binnenmarkt abhängen.
Die European Cluster Collaboration Platform hat zum Ziel, die europäische Wirtschaft durch Zusammenarbeit zu stärken. Gemeinsam mit Partnern entwickelten wir die ECCP zur zentralen Anlaufstelle für Clusterorganisationen in Europa weiter.
Die Weltwirtschaft gerät zunehmend unter Druck. Unser Report für die vbw zeigt, wie Geopolitik, Demografie, Klimawandel und Technologie Bayern und Deutschland bis 2045 prägen.
In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt zeigen Dr. Michael Böhmer und Henning Vöpel, dass Deutschland nur mit mehr Wettbewerb auf einen höheren Wachstumspfad zurückkehren kann.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.