Wissenschaftliche Zusammenarbeit im Weimarer Dreieck stärken

Auftraggeber

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Jahr

laufend

Partner

G.A.C. Group


Die trilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen wird angesichts globaler Umbrüche und steigender Anforderungen an Forschung und Innovation immer wichtiger. Um Europas wissenschaftliche Stärke langfristig zu sichern, braucht es neue Formen des Austauschs, gemeinsame Datenräume und gezielte Unterstützung für grenzüberschreitende Kooperationen.

Vor diesem Hintergrund setzt das Projekt im Rahmen des Weimarer Dreiecks auf Akteure aus Wissenschaft, Forschungsförderung und Politik in den drei Ländern. Im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt identifiziert das Projektteam Kooperationspotenziale und entwickelt konkrete Ansätze für eine intensivere trilaterale Zusammenarbeit in der Forschung.  

Wie lässt sich die wissenschaftliche Kooperation im Weimarer Dreieck strategisch ausbauen?  

Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung und Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Daten. Drei Schwerpunkte leiten das Projekt: Forschungsdateninfrastrukturen, Vernetzung und Mobilität von Forschenden sowie Matchmaking für gemeinsame europäische Förderanträge. Dabei werden Ideen und Handlungsoptionen entwickelt, die den Austausch, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen verbessern.  

Unsere Vorgehensweise

Das Projekt ist dialogorientiert angelegt und kombiniert analytische Grundlagenarbeit mit einem mehrstufigen Beteiligungsprozess. Den Auftakt bildete die Teilnahme an der trilateralen Genshagen-Konferenz im März 2026. Die dortigen Diskussionen und Positionen wurden ausgewertet und in erste Hypothesen zu Kooperationsbedarfen überführt.  

Darauf aufbauend organisiert Prognos drei Online- und drei Onsite-Workshops mit Expertinnen und Experten aus den drei Ländern. Diese Workshops dienen dazu, die identifizierten Bedarfe zu prüfen, weiterzuentwickeln und in konkrete Kooperationsansätze zu übersetzen. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Bericht verarbeitet, der verschiedene konkrete Handlungsoptionen darlegt und welcher als Informationsgrundlage für einen anschließenden Abstimmungsprozess zwischen den drei Ländern dient.

Projektteam: Michael Astor, Dr. Eva Dantas, Jakobus Kai Jaspersen, Dr. Justyna Kramarczyk

Stand: 29.05.2026

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Michael Astor

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