Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen in Nordrhein-Westfalen stärken

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Jahr

2026

Partner

ZEW


Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Zugleich liegen die Innovationsaktivitäten und die Forschungsintensität in Nordrhein-Westfalen unter dem Bundesdurchschnitt.

Unsere Studie für das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) untersucht, was Innovationen bremst, wie bestehende Unterstützungsangebote wirken und mit welchen Maßnahmen sich die Innovationskraft der KMU im Land stärken lässt. 

Finanzierungshemmnisse bremsen die Innovationsdynamik von KMU

Die Analyse zeigt:

  • Zu den größten Hemmnissen für KMU zählen Fachkräftemangel, hohe Kosten und Finanzierungsengpässe
  • Bürokratische Anforderungen und lange Verwaltungsverfahren erschweren es, Innovationsvorhaben umzusetzen. 
  • Viele Innovationsprojekte beginnen gar nicht erst. Rund 15 Prozent der KMU verzichten wegen bestehender Hürden auf Innovationsaktivitäten. Hier liegt Aktivierungspotenzial.
  • NRW hat eine breite, aber wenig forschungsintensive Innovationsbasis. Damit liegt das Land hinter führenden Innovationsstandorten wie Bayern und Baden-Württemberg. 
  • NRW verfügt über eine vielseitige Förder- und Unterstützungslandschaft mit zahlreichen Angeboten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, besonders gefragt sind Beratungsangebote und finanzielle Förderinstrumente. 
  • Eine zentrale Lücke besteht allerdings bei der Validierung und Weiterentwicklung von Ideen bis zur Marktreife
  • Die Vielzahl der Unterstützungsakteure führt im Gesamtbild teils zu unklaren Zuständigkeiten und zu höherem Orientierungsaufwand für Unternehmen. 

Handlungsempfehlungen für ein leistungsfähigeres Innovationssystem

Zur Weiterentwicklung der Steuerung und Stärkung der Innovationsaktivitäten von 
KMU in NRW ergeben sich drei Handlungsfelder, die in sieben spezifische Ziele und 13 konkrete Maßnahmenvorschläge untergliedert sind:

  • Governance der Unterstützungslandschaft weiterentwickeln 
  • Innovation von KMU in Exzellenz und Breite fördern 
  • EU und Bundesmittel hebeln, Landesprogramme vereinfachen 

Unsere Vorgehensweise

Die Studie analysierte repräsentativer Unternehmensdaten und verband diese mit einer Kartierung der Unterstützungslandschaft in Nordrhein-Westfalen. Ergänzend untersuchte sie Förderprogramme auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Auf dieser Grundlage entwickelten Prognos und das ZEW konkrete Empfehlungen, um die Innovationsaktivitäten von KMU in NRW zu stärken. 

Links und Downloads

Zur Studie (PDF)

Weitere Informationen auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums NRW

Projektteam: Dr. Jan-Philipp Kramer, Moritz Glettenberg, Renke Janshen, Francesco Fumagalli, Florian Zink

Stand: 20.07.2026

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Ihr Kontakt bei Prognos

Dr. Jan-Philipp Kramer

Partner, Leitung EU-Services

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