Regionalmanagement im Hansebelt
2026
MODULDREI
Mit der für 2032 geplanten Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ) gewinnt der Hansebelt eine neue strategische Lage zwischen Hamburg und Kopenhagen. Der Hansebelt, bestehend aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg, Stormarn und der Hansestadt Lübeck, liegt strategisch günstig zwischen dem wirtschaftlichen Kraftzentrum Hamburg im Süden und der dänischen Großregion Greater Copenhagen im Norden.
Für das Regionalmanagement im Hansebelt hat das Projektteam untersucht, welche Chancen die neue Verbindung für die Region eröffnet und wie sie diese nutzen kann. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen Stärken und Alleinstellungsmerkmale des Hansebelts, aber auch bestehende Schwächen und mögliche Risiken. Die Studie zeigt, wo die Region ansetzen kann, um vom engeren Anschluss an Dänemark und Skandinavien zu profitieren.
Durch die FFBQ bieten sich viele Zukunftschancen für den Hansebelt. Wie sich der Hansebelt bis 2040 entwickelt, entscheidet sich jedoch schon heute. In sechs Bereichen müssen die Weichen gestellt werden: Wirtschaft, Fachkräfte, Verkehr und Infrastruktur, Flächen, Lebensqualität und Sichtbarkeit sowie die regionale Zusammenarbeit. Von Prognos erstellte Zukunftsszenarien zeigen, was die Region selbst beeinflussen kann und wo sie handeln muss, um sich weiterhin stark zu positionieren.
Mit der Fehmarnbeltquerung eröffnen sich für den Hansebelt neue Perspektiven: für eine engere Zusammenarbeit mit Dänemark und für die Weiterentwicklung seiner wirtschaftlichen Stärken. Gute Verkehrsverbindungen, eine abgestimmte Flächenentwicklung und attraktive Karrierechancen stärken den Standort. Hinzu kommt eine besondere Verbindung von Arbeit, Natur und Freizeit. So kann sich der Hansebelt als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsraum zwischen Hamburg und Kopenhagen positionieren.
Prognos hat Daten zu Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Innovation und Gründungen ausgewertet. Ein Benchmark mit Eurotunnel und Øresundbrücke zeigt, welche Lehren sich aus vergleichbaren Großprojekten ziehen lassen. Hinzu kamen eine Analyse benachbarter Wirtschaftsregionen, die Auswertung von rund 20 Studien und Strategien sowie Interviews mit zentralen regionalen Akteuren. Daraus entstanden Szenarien für 2040 und konkrete Ansätze für die weitere Entwicklung und Kommunikation des Hansebelts.
Zur Studie (PDF)
Weitere Informationen auf der Webseite vom Hansebelt
Projektteam: Niklas Gaus, Tim Kröger, Fabian Malik
Stand: 15.10.2026
Senior Projektleiter
Berater
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