Bundesministerium für Wirtschaft & Energie (BMWE)
2026
dena, PwC, IFEU, Fraunhofer IEG
Im Kontext der nationalen Klimaziele nimmt Wasserstoff eine zentrale Rolle im zukünftigen Energiesystem ein. Insbesondere ist er entscheidend für die Dekarbonisierung von Anwendungen, die nicht elektrifiziert werden können, sowie für die Speicherung und Rückverstromung von erneuerbaren Energien während Dunkelflauten. Um diese Schritte zu realisieren, sind neben dem überregionalen Wasserstoff-Transportnetz auch regionale Wasserstoffverteilnetze nötig, die Industriecluster versorgen und möglicherweise auch Haushalte in der Wärmebereitstellung einbeziehen.
Die Analyse, die wir zusammen mit unseren Partnern für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt haben, ermittelte die Kosten der Transformation bestehender Gasverteilnetze sowie für den Aufbau neuer Wasserstoffverteilnetze. Dabei wurden typisierte, repräsentative Verteilnetze betrachtet, um die wirtschaftlichen Folgen für die lokalen Gegebenheiten umfassend abzuschätzen.
Die Analyse zeigt:
Unsere Analyse betrachtete verschiedene mögliche Entwicklungspfade für die Nutzung von Wasserstoff in deutschen Verteilnetzen, die sowohl für die Wärmeerzeugung als auch für industrielle Prozesse von Bedeutung sind. Um die spezifischen lokalen Herausforderungen, die mit der Transformation der Verteilnetze verbunden sind, besser zu verstehen, führten wir exemplarische Berechnungen der Kosten für typische Netzmodelle durch.
Zur Studie (PDF)
Projektteam: Jens Hobohm, Luca Jähner, Ravi Srikandam
Stand: 20.10.2026
Partner, Direktor
Projektleiter
Lohnt sich eine Wärmepumpe auch in unsanierten Gebäuden? Unsere aktualisierte Modellrechnung für den WWF zeigt: Auch unter neuen Rahmenbedingungen ist die Wärmepumpe langfristig die wirtschaftlichere Alternative.
Prognos hat die die kumulativen Auswirkungen der geplanten Regelungen auf die Stromgestehungskosten neuer Windenergie- und Photovoltaikanlagen für den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft untersucht.
Welche Investitionen für ein klimaneutrales Deutschland bis 2045 nötig sind, haben wir für die KfW berechnet.
Für die Deutsche Energieagentur haben wir untersucht, wie die energetische Sanierung von Gebäudegruppen dazu beitragen kann, Sanierungen zu beschleunigen und effizienter zu machen.
Im Rahmen der Energy Efficiency Financing Coalition wurde Prognos als Mitglied des österreichischen National Hub ausgewählt. Dort wirken wir in der Arbeitsgruppe für kleine und mittlere Unternehmen mit und bringen unsere Expertise zu Energieeffizienz und deren Finanzierung ein.
Welche Rolle spielt Kraft-Wärme-Kopplung im klimaneutralen Energiesystem? Für das BMWE bewerteten wird die Entwicklung, Potenziale und Reformbedarf des KWKG.
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos verfasste eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
Unsere Studie für die Europäische Umweltagentur zeigt: Die Dynamik der Clean-Tech-Industrie ist hoch – doch qualifizierte Arbeitskräfte werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Net-Zero-Ziele der EU.
Für eine öffentliche Einrichtung in Österreich entwickelte Prognos ein datenbasiertes Analysetool, das die Leistungsfähigkeit von Forschung, Technologie und Innovation entlang der Energiewende systematisch bewertet.
Wie kann sich die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein an den Klimawandel anpassen? Wir entwickelten Beratungsunterlagen, damit Klimaanpassung praxisnah in die landwirtschaftliche Beratung integriert werden kann.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.